Wirtschaftssegen Wolfspeed Wie regionale Betriebe von der Chipfabrik in Ensdorf profitieren werden

Ensdorf · Das Wirtschaftsministerium bestätigt: Die Verhandlungen mit Zulieferern für die Wolfspeed-Chipfabrik laufen bereits. Experten erklären auf SZ-Nachfrage, wen es nun an die Saar ziehen könnte – und wieso auch mittelständische Unternehmen Nutznießer der Ansiedlung sind.

 Diese sogenannten Wafer voller Siliziumkarbid-Chips sollen in wenigen Jahren in Ensdorf hergestellt werden. Das schafft Chancen für viele andere Unternehmen im Saarland, sich in die Lieferkette einzuklinken.

Diese sogenannten Wafer voller Siliziumkarbid-Chips sollen in wenigen Jahren in Ensdorf hergestellt werden. Das schafft Chancen für viele andere Unternehmen im Saarland, sich in die Lieferkette einzuklinken.

Foto: SZ/Nils Straßel

Der „Place to be“, wenn es um die Zukunft der Industrie geht: Für Ministerpräsidentin Anke Rehlinger ist das Ensdorf. So beschrieb sie die Saarpolygongemeinde, als zu Beginn des Jahres die Ansiedlung der weltgrößten Siliziumkarbid-Chipfabrik auf dem ehemaligen Kraftwerksgelände angekündigt wurde. Was die Produktion der extrem begehrten Halbleiter betrifft, war das Saarland bis dahin ein komplett unbeschriebenes Blatt. Doch seit der Wolfspeed-Nachricht ist klar: Angezogen von der Chipfabrik sollen auch weitere Unternehmen in dieser Branche an die Saar folgen.