Wie Klettern mehr Selbstvertrauen gibt

Wie Klettern mehr Selbstvertrauen gibt

Ensdorf. Klettern ist in. Das zeigt auch der 15. Pallotti-Klettercup in Ensdorf, benannt nach dem 1963 heilig gesprochenen italienischen Priester und Menschenfreund Vinzenz Pallotti (1795 - 1859)

Ensdorf. Klettern ist in. Das zeigt auch der 15. Pallotti-Klettercup in Ensdorf, benannt nach dem 1963 heilig gesprochenen italienischen Priester und Menschenfreund Vinzenz Pallotti (1795 - 1859). Gut 100 Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 18 Jahren aus den verschiedensten Jugendhilfeeinrichtungen im gesamten Saarland tummelten sich an den "Felswänden" der Ensdorfer Kletterhalle, um ihre Meister zu ermitteln. Meister an der FelswandSamstags wurde probiert, getestet und trainiert, um sonntags dann in sieben Wettkampfklassen und drei Ausscheidungs- und drei Finalrunden ihre Besten zu ermitteln. Die Platzierung war zwar nicht ganz unwichtig, der Spaß und die Begeisterung standen jedoch eindeutig im Vordergrund. "Klettern ist nicht Klettern", betonte Organisationsleiter Andreas Jung vom Pallotti-Haus Neunkirchen, "Klettern ist hier ein erlebnispädagogisches Medium". Das bedeutet für die Praxis, dass die Jungen und Mädchen über das Klettern Selbstvertrauen sowie Vertrauen zu Freunden und Helfern gewinnen sollen. "Die Kinder und Jugendlichen sollen über das Klettern erfolgreich und selbstbewusst werden", betonte Andreas Jung, der sich sichtlich über den Elan und die Freude der Teilnehmer in Ensdorf freute. Das ganze Jahr über haben sich die Jungen und Mädchen auf diesen Wettkampf vorbereitet, der in dieser Form und mit seiner ganz speziellen Konzeption einmalig im Saarland ist. rup

Auf einen BlickAuf der Bestenliste des Pallotti-Klettercups 2010 standen:Mädchen bis zwölf Jahre: 1. Maximiliane Winter. 2. Djenet Akujeva, 3. Angelina Grünstetter. Mädchen 13 bis 14 Jahre: 1. Lena Schmidt, 2. Lawina Koffi, 3.Tamina Mihai. Mädchen 15 Jahre und älter: 1. Nuriye Ymeri, 2. Anne Hanck, 3. Jennifer Braun.Jungen bis elf Jahre: 1. Oliver Koch, 2. Yilmaz Lakir, 3. Werner Latz. Jungs zwölf bis 13 Jahre: 1. Philipp Vogt, 2. Kay Klauck, 3. Justin Flesch. Jungs 14 bis 15 Jahre: 1. Dominik Rojan, 2. Tillmann Mahler, 3. Robin Becker. Jungs 16 Jahre und älter: 1. Timo Teubner, 2. Patrick Julian Goebhardt, 3. Gunner Hubmann. rup

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