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Wegen Corona: DRK-Pflegeheime schließen Türen für Besucher

Wegen Corona-Gefahr : Besuchsverbot in DRK-Pflegeheimen

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus greifen die DRK-Gästehäuser zu einer drastischen Maßnahme: Seit Freitag gilt für die Pflegeheime sowie für die DRK-Klinik in Mettlach ein Besuchsverbot. Das bestätigte die Pflegedirektorin Ute Krauss auf SZ-Anfrage.

„Wir haben in diesen Häusern die am meisten gefährdete Personengruppe überhaupt. Zum Schutz der Patienten, der Bewohner und unserer Mitarbeiter haben wir uns daher entschieden, die Türen für Besucher zu schließen“, sagte Krauss. Sie fügte hinzu: „Bei besonders schwierigen Krankheitsverläufen kann es Ausnahmen geben.“ Die Maßnahme gelte „bis auf Weiteres“ – und betrifft neben der geriatrischen Klinik in Mettlach auch die vier DRK-Gästehäuser in Lebach, Wadgassen, Hülzweiler und Dillingen. Die DRK-Klinik in Saarlouis ist von der neuen Regelung – zumindest bislang – nicht betroffen. Dort gelten die bereits vor einigen Tagen verkündeten Einschränkungen: maximal zwei Besucher pro Patient, täglich zwischen 11.30 Uhr und 13.30 Uhr sowie zwischen 17 und 19 Uhr (Intensivstation: 10.30 Uhr bis 11 Uhr und 17 bis 18 Uhr).

Auch in den Heimen hatte es solche zeitliche Beschränkungen zuvor bereits gegeben. Zeitgleich mit der Entscheidung der DRK-Krankenhausgesellschaft erließ auch die bayerische Staatsregierung ein weitgehendes Besuchsverbot für Alten- und Pflegeheime in Bayern. Auch mehrere andere Träger reagierten deutschlandweit ähnlich.