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Wohnprojekt „Alte Gärtnerei“ Wallerfangen wird im Frühjahr gebaut

Bauprojekt : Baubeginn für das Wohnprojekt „Alte Gärtnerei“ in Wallerfangen

Wo einst Gemüse und Kräuter im Klostergarten wuchsen und in jüngster Vergangenheit die Gewächshäuser der Gärtnerei Jungmann erblühten, entsteht nun im Frühjahr etwas Neues: Auf dem rund einen Hektar großen Gelände „Alte Gärtnerei“ mitten in Wallerfangen, begrenzt von der Maschinenstraße und der Felsberger Straße, baut ein privater Investor insgesamt sechs moderne Gebäude mit 40 Wohneinheiten „in parkähnlicher Umgebung“, wird geworben: „Residieren wie einst Villeroy und Von Papen“ könne man hier, heißt es auf der Internetseite des Bauprojektes.

Neben 30 hochwertigen Eigentumswohnungen und zehn Luxus-Penthouses ist auch ein Dienstleistungs- und Gesundheitszentrum auf rund 1200 Quadratmetern geplant. Bis zu zehn der Wohnungen können optional barrierefrei ausgebaut werden. Der Großteil der Stellplätze ist im Innenbereich vorgesehen. Rund 18 Millionen Euro lässt sich der Investor die „Alte Gärtnerei“ kosten. Bauträger ist die Saarlouiser Firma Freiraum3.

Schon 2016 hatte der Ortsrat Wallerfangen dem Entwurf zugestimmt, ebenso darauf der Gemeinderat. Nun sollen die Bauarbeiten im Frühjahr beginnen; ein genauer Termin ist nicht bekannt. Die Gewächshäuser sind inzwischen abgerissen; rund 50 Jahre lang bewirtschaftete der Betrieb Jungmann das Gelände.

Eine Zufahrt zu den Wohnblocks ist von der Maschinenstraße aus geplant, eine weitere von der Felsberger Straße aus, außerdem ein Zugang vom Gäßchen nahe der Drei-Marien-Straße. Ein weiterer Zugang soll vom angrenzenden Haus der Generationen aus möglich sein; dieser soll die Zuwegung zu Veranstaltungen dort erleichtern, wird aber aus Sicherheitsgründen nicht dauerhaft geöffnet sein, informiert die Gemeinde Wallerfangen.

Für Bürgermeister Horst Trenz ist das Neubaugelände an historischer Stätte „eine große Chance“: Wohnraum sei insbesondere in so zentraler Lage gefragt. Dass die Ortsmitte so weiterentwickelt und aufgewertet werden kann, freut ihn. Ihm war besonders wichtig, dass die historische, über 100 Jahre alte Sandsteinmauer, die Teile des Geländes begrenzt, erhalten bleibt. „Sie prägt einfach das Ortsbild“, findet Trenz. Wann das Großbauprojekt fertiggestellt werden soll, ist der Gemeinde noch nicht bekannt.