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Sich für die Familien stark machenInvestitionen in die Zukunft

Sich für die Familien stark machenInvestitionen in die Zukunft

Gisingen. Andreas Danisch ist der Kandidat der CDU für die Wahl des Bürgermeisters in Wallerfangen. Er ist 40 Jahre alt und wohnt mit seiner Familie in Gisingen. Danisch arbeitet beim Finanzamt in Saarbrücken.Mit 18 Jahren übernahm er die Junge Union in Wallerfangen, war Mitglied des Gemeinderates in Wallerfangen und Mitglied im Kreistag Saarlouis

Gisingen. Andreas Danisch ist der Kandidat der CDU für die Wahl des Bürgermeisters in Wallerfangen. Er ist 40 Jahre alt und wohnt mit seiner Familie in Gisingen. Danisch arbeitet beim Finanzamt in Saarbrücken.

Mit 18 Jahren übernahm er die Junge Union in Wallerfangen, war Mitglied des Gemeinderates in Wallerfangen und Mitglied im Kreistag Saarlouis. Sich für Familien stark machen, Vereine zu fördern und eine bessere Infrastruktur in Wallerfangen schaffen, diese Dinge möchte Danisch unter anderem anpacken, wenn er Bürgermeister ist.

Andreas Danisch ist in Gisingen aufgewachsen und lebt dort heute mit seiner Ehefrau Carolin und seinen beiden Söhnen Jonas und Vincent. Er besuchte das Stadtgartengymnasium in Saarlouis, studierte von 1988 bis 1991 auf der Fachhochschule für Finanzen in Edenkoben, machte dort seinen Abschluss als Diplom-Finanzwirt. Danach war er bei den Finanzämtern in Saarlouis und Saarbrücken tätig, machte 1999 und 2003 Erziehungsurlaub und Elternzeit von jeweils 15 Monaten. Danisch entschied sich dazu, weil er es für eine wichtige Lebenserfahrung hält und es seinen Kindern zugute kam. Derzeit arbeitet er beim Finanzamt in Saarbrücken im Bereich der Steuerstraftatenverfolgung.

Als Vorsitzender der Jungen Union erreichte Danisch den Bau des "Schwarzen Pflasters" in Gisingen, nachdem die Gemeinde nicht reagiert hatte. Die Anlegung dieser befestigten Bodenplatte war für die Kirmes notwendig, da man sonst bei Regen im Schlamm gestanden hätte.

Von 1994 bis 2004 war er Mitglied im Gemeinderat Wallerfangen, ab 1996 Fraktionsvorsitzender und von 2004 bis 2009 gehörte er dem Kreistag in Saarlouis an. In seiner Freizeit engagiert Danisch sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Gisingen.

Zu seinen Hobbys zählen gemeinsame Unternehmungen mit der Familie, mit Freunden und Bekannten philosophieren und Theater spielen. Der Bürgermeisterkandidat ist außerdem leidenschaftlicher Fußballfan, agiert gerne schon mal als Schiedsrichter.

Sein Lieblingsplatz ist auf dem Sermlinger Hof bei Kerlingen. Dort hat er als Kind oft gespielt, wenn er bei seiner Oma zu Besuch war. Auch spazierte er mit seiner Mutter oft über den Sermlinger Hof, meist das Lied singend: "Ja, in der Heimat ist es doch am schönsten."

Sehen Sie die Gemeinde Wallerfangen auch in Zukunft als reine Wohngemeinde oder sollte über die Ansiedlung von Gewerbe und oder Industrie diskutiert werden? Wenn ja, wo und welcher Gewerbe- oder Industriezweig?

Andreas Danisch: Ich sehe die Gemeinde Wallerfangen auch in Zukunft als Wohngemeinde. Im Ort Wallerfangen selbst gibt es keinen Raum für größere Gewerbeansiedlungen, da die Flächen zwischen Autobahn und Ort zu klein sind, ansonsten besteht keine Autobahnanbindung. Dazu liegt auch ein Gutachten vor. Im Gaubereich gibt es dagegen einige mögliche Flächen. Sollten Ansiedlungswillige zu finden sein, muss diese Option offen bleiben.

Mit Blick auf die kommunale Finanzlage, wo sehen sie Einsparungen und auf welche Investitionen sollte die Gemeinde auf keinen Fall verzichten?

Danisch: Es sind nie alle Potenziale ausgeschöpft, deshalb gibt es sicher noch Einsparmöglichkeiten. Konkret kann ich jedoch erst nach einem intensiven Einblick, auch in die Verwaltung selbst, werden. Wallerfangen kann in der Vergangenheit große und allseits anerkannte Einsparerfolge vorweisen. Einsparungen dürfen aber nicht um des Sparens willen selbst erfolgen, sondern nur, wenn der Haushalt ansonsten in eine gravierende Schieflage geraten sollte.

Nennen Sie drei Ihrer Ziele:

Danisch: Investitionen in unsere Zukunft sind unverzichtbar. Davon spreche ich nicht nur, wenn ich Investitionen in Kindergärten und Schulen meine; darunter kann man auch Sportstätten, Spielplätze und Hallen summieren, denn Kinder brauchen mehr als nur den Kindergarten oder die Schule, sie brauchen auch Freizeitgestaltungsmöglichkeiten. Investitionen in die kommunale Infrastruktur wie zum Beispiel Straßen, Kanäle, aber auch das Festhalten an der eigenständigen Wasserversorgung, sind mir wichtig. Die Verschönerung unserer Dörfer liegt mir sehr am Herzen. Das dient den hier wohnenden Menschen und fördert den Tourismus, weil die Besucher nur dorthin kommen, wo es schön ist.

Auf einen Blick

Drei Kandidaten treten bei der Wallerfanger Bürgermeisterwahl am Sonntag, 27. September, an. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion von SZ und SR am Mittwoch, 16. September, ab 19 Uhr in der Walderfingia in Wallerfangen werden die Kandidaten Rede und Antwort stehen. hth