Schulweg soll bald sicherer sein

Wallerfangen · Die Ortspolizeibehörde Wallerfangen hat vor dem Hintergrund zugeparkter Gehwege und rücksichtsloser Autofahrer vor der Grundschule ein Parkverbot umgesetzt. In Kürze soll die Beschilderung für die Einbahnstraße erfolgen, hieß es.

Allmählich kommt Bewegung in die verfahrene Situation um die Wallerfanger Grundschule. Schon Anfang Februar hatte der Ortsrat über Verkehrsprobleme an der Grundschule Altes Rathaus auf der Adolphshöhe beraten - und beschlossen, dass in der Estherstraße ein einseitiges Parkverbot sowie von der Leoniestraße bis zur Einmündung Elisabethstraße eine Einbahnstraße eingerichtet werden soll. Das Parkverbot sei inzwischen umgesetzt und werde auch beherzigt, lobte Regine Collet, stellvertretende Leiterin der Ortspolizeibehörde Wallerfangen: "Die Anwohner sind verständnisvoll." Die Beschilderung für die Einbahnstraße sei nun, nach einiger Verzögerung, für diese Woche geplant. Ein Verkehrswegekonzept sei beschlossen und werde vorangetrieben, betonte auch Bürgermeister Günter Zahn (SPD).

Elternvertreter der Grundschule hatten auf die Zustände aufmerksam gemacht: Zugeparkte Gehwege und rücksichtslose Autofahrer gefährden die Sicherheit der Kinder. "Enge Straßen, der Gegenverkehr und vor allem das Absetzverhalten einiger Eltern", bestätigte Collet als Probleme.

Gerhard Fischer, Mobilitätspädagoge des Verkehrsclubs Deutschland, hatte bei zwei Schulelternabenden die Eltern auf die Situation aufmerksam gemacht und Lösungen für sichere Schulwege vorgestellt. Vor allem appellierte er an die Eltern, ihre Kinder vermehrt zu Fuß zur Schule gehen zu lassen, oder wenn sie mit dem Auto gebracht werden müssen, sogenannte Elternhaltestellen an weniger dicht befahrenen Straßen einzurichten. Er bot an, die Straße gemeinsam mit Schülern zu bemalen, um Autofahrern den Schulweg deutlicher ins Bewusstsein zu rücken. Das Angebot will die Schule gern nutzen, um die Verkehrssituation zu verbessern.

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