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Pfiffige Köpfe überzeugten die Juroren

Pfiffige Köpfe überzeugten die Juroren

Die beiden Grundschüler Julius Schäfer und Moritz Zenner hatten die Nase vorn beim Landesbewettbewerb von "Jugend forscht". Sie dürfen nun als die Landesbesten das Saarland bei dem Bundesfinale in Erfurt vertreten.

Lebach. Wie kommt unsere Mountainbikestrecke auf eine Landkarte? Diese Frage stellten sich die beiden Grundschüler Julius Schäfer und Moritz Zenner von der Nikolaus-Groß-Schule in Lebach. Seit November beschäftigten sich die beiden Radsportfreunde im Rahmen des Wettbewerbs "Schüler experimentieren" intensiv mit der Geschichte und Technik der Kartografie. Ein Besuch beim Landesamt für Kataster-, Vermessungs- und Kartenwesen ermöglichte den beiden einen Einblick in die Arbeit professioneller Kartografen und gab den entscheidenden Motivationsschub. Jetzt wollten die beiden mit Hilfe des Computerprogrammes ZORA eine thematische Karte mit allen wichtigen Mountainbike-Informationen ihrer heimischen Strecke erstellen. Um die Ergebnisse zu veranschaulichen, bauten sie zusätzlich ein Landschaftsmodell des Hoxbergs und zeichneten von Hand ein Höhendiagramm der Strecke. Im Laufe ihrer Arbeit nahmen sie Kontakt zur Stadt Lebach und zum Förster auf, um rechtliche Möglichkeiten einer Dauerstrecke zu klären.Im Jurygespräch überzeugten sie durch ihr lebhaftes Interesse am Thema und den gekonnten Umgang mit dem Handwerkszeug eines Kartografen. Der erste Preis in der Juniorsparte "Schüler experimentieren" (bis 14 Jahre) berechtigte die beiden zur Teilnahme am Landesentscheid "Jugend forscht" (ab 15 Jahre).

Schüler fahren nach Erfurt

Da auch hier die Jury der Meinung war, dass eine preiswürdige Arbeit geleistet wurde, vertreten die beiden Grundschüler das Saarland im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften beim Bundeswettbewerb von "Jugend forscht" vom 17. bis 20. Mai im thüringischen Erfurt. red