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Nicole Reiners-Gerard will Bürgermeisterin von Wallerfangen werden

Bürgermeisterwahl : „Ich stehe für eine Veränderung“

Nicole Reiners-Gerard will Bürgermeisterin von Wallerfangen werden.

„Wallerfangen braucht Veränderung“, betont Nicole Reiners-Gerard. „Hier kann es so nicht weitergehen.“ Für die CDU kandidiert die Wallerfangerin als Bürgermeisterin, sie will „vieles anders machen“. Zu ihren wichtigsten Themen zählt sie die Verbesserung des ÖPNV: „Es ist nicht mehr so einfach, vom Gau nach Wallerfangen zu kommen“, findet sie. Ihre Idee wäre ein „Seniorenbus mit ehrenamtlichen Fahrern“. Als Bürgermeisterin würde sie anstreben, nur noch „autonom fahrende Busse innerhalb der Gemeinde“ einzusetzen und „die E-Mobilität vorantreiben, etwa bei der Feuerwehr“.

Vereine und Institutionen in der Gemeinde zu unterstützen, ist der CDU-Kandidatin ebenfalls wichtig: „Man braucht vernünftige Trainingsorte, zum Beispiel Fußballplätze, und Hallen, die auch zur Verfügung stehen“, sagt sie. Sowohl Walderfingia als auch die Schulturnhallen seien „in keinem guten Zustand“. Auch das Blauloch würde sie gern „mit seiner hervorragenden Lage wieder als Jugendort nutzen“.

Eine Ungleichbehandlung bei den Ortsteilen stelle sie fest: „Manche werden vernachlässigt.“ Aber es komme auch auf die Leute an, die dort leben, sagt Reiners-Gerard: „Manche Dörfer sind hochaktiv. Und das kann man meiner Meinung nach auch mit wenig Mitteln unterstützen, oft geht es nur um Kleinigkeiten.“

Insgesamt würde sie als Bürgermeisterin versuchen, „mehr gemeinschaftlich umzusetzen“ und „moderierend zwischen den Fraktionen im Rat“ zu wirken. Die 49-jährige ist erst vor einem Jahr in die CDU eingetreten, politische Erfahrung hat sie nicht und sie findet sie auch nicht maßgebend: „Da kann man sich reinarbeiten.“ Für sie ist es ein Vorteil: „Ich bin unbelastet und kann Dinge aufgreifen und besser machen.“

Verwaltungserfahrung bringe sie außerdem als stellvertretende Leiterin der Personalabteilung der htw Saarbrücken mit.

„Mehr-Generationen-Projekte“ sind ein weiteres Thema der CDU-Kandidatin, „wir müssen Wohnprojekte für Ältere schaffen, auf dem Gau und in Wallerfangen“. Gegenseitige Unterstützung in Form von Nachbarschaftshilfe möchte sie ebenfalls ausbauen.

Im Kita- und Schulbereich setzt sich Reiners-Gerard dafür ein, „bestehende Einrichtungen zu sanieren und weitere Krippenplätze zu schaffen“. Für die Wallerfanger Grundschule sieht sie „einen vernünftigen Neubau, zum Beispiel im Bereich der Walderfingia oder am alten Sportplatz“ als einzige dauer­hafte Lösung. Für das Gebäude auf der Adolphshöhe würde man neue Nutzer finden, ist sie sicher.

Mehr Bürgernähe und „mehr innovative Entwicklung“ will Reiners-Gerard für Wallerfangen: „Ich stehe für eine Veränderung.“