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Neue Hütte bietet schon Schutz vor Regen

Neue Hütte bietet schon Schutz vor Regen

Rammelfangen. Vor rund zwei Monaten rammte Ortsvorsteherin Gabriele Harpers einen Spaten in den lehmigen Boden von Rammelfangen. Damit begannen die Arbeiten für eine Schutzhütte, die im Stil des alten Feuerwehrhauses entsteht.Ein altes Schwarz-Weiß-Foto gibt es noch, auf dem das Spritzenhaus mit Schlauchturm zu sehen ist

Rammelfangen. Vor rund zwei Monaten rammte Ortsvorsteherin Gabriele Harpers einen Spaten in den lehmigen Boden von Rammelfangen. Damit begannen die Arbeiten für eine Schutzhütte, die im Stil des alten Feuerwehrhauses entsteht.Ein altes Schwarz-Weiß-Foto gibt es noch, auf dem das Spritzenhaus mit Schlauchturm zu sehen ist. Dieses Gebäude wurde Anfang der 1970er Jahre abgerissen, auf seinen Grundmauern steht die neue Schutzhütte. "Aber den Turm haben wir nicht mit eingebaut", sagte Harpers. Anderenfalls wären die Fördermittel entfallen. "Die Schutzhütte wird etwa 52 000 Euro kosten. Rund 26 000 Euro davon erbringt die Dorfgemeinschaft in Form von Eigenleistungen."

Die neue Hütte steht nicht weit vom Rammelfanger Waschbrunnen. Toiletten darin sind auch für Behinderte angelegt. Das Gebäude ist für Nutzer des Premiumwanderweges "Hirn-Gallenberg Tour" als Rastplatz gedacht.

Die Idee dazu war 2009 aufgekommen. Im März 2010 beschloss der Rammelfanger Ortsrat einstimmig diese Maßnahme auf den Weg zu bringen. 2011 erfolgte der Zuwendungsantrag durch die Gemeinde, am 27. Juli 2012 kam dann der Zuwendungsbescheid im Rahmen der nachhaltigen Dorfentwicklung aus Mitteln des Landes und des Bundes.

 Professionell gedeckt ist das Dach der Rammelfanger Wanderer-Schutzhütte. Foto: Johannes A. Bodwing
Professionell gedeckt ist das Dach der Rammelfanger Wanderer-Schutzhütte. Foto: Johannes A. Bodwing

Für Kanal- und Wasseranschlüsse zogen die Helfer unter Leitung von Albert Hilt einen Graben von der Weingartstraße durch den Garten der Familie Bauer zum Standort der Hütte. Dann folgte am 22. September der Beton für die Bodenplatte. Auf der stehen inzwischen Wände in Holzrahmenbauweise, und das Dach ist mit roten Tonziegeln gedeckt. Für das Innere sind Informationstafeln angedacht.