Liebe zur Feuerwehr liegt in der Familie

Liebe zur Feuerwehr liegt in der Familie

Wadrill. Alter und neuer Löschbezirksführer der Freiwilligen Feuerwehr in Wadrill ist Raimund Hassler. Der 60-Jährige wurde mit 29 Ja-Stimmen bei einer Gegenstimme von den Feuerwehrkameraden in seine nächste Amtsperiode gewählt

Wadrill. Alter und neuer Löschbezirksführer der Freiwilligen Feuerwehr in Wadrill ist Raimund Hassler. Der 60-Jährige wurde mit 29 Ja-Stimmen bei einer Gegenstimme von den Feuerwehrkameraden in seine nächste Amtsperiode gewählt. Bürgermeister Fredi Dewald führte die Wahlhandlung im Beisein von Ehrenlöschbezirksführer Günther Treitz sowie weiterer Kameraden der Altersabteilung und Stadtwehrführer Martin Schnur durch. Es waren von 38 Feuerwehrmännern 30 anwesend."Hassler hat erheblich dazu beigetragen, dass der Wadriller Löschbezirk so schlagkräftig ist", lobte Dewald den Hauptbrandmeister, der zudem Aufgaben als stellvertretender Wehrführer der Stadt Wadern wahrnimmt und zusätzlich im Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes mitarbeitet. Ein Feuerwehrmann durch und durch, der mit viel Herzblut den freiwilligen Dienst am Mitmenschen verrichtet. 18 Jahre steht er nunmehr an der Spitze des Löschbezirks Wadrill, war davor sechs Jahre lang Stellvertreter.

Neues Gerätehaus geplant

Für Hassler wird seine letzte Amtsperiode keine lange, denn aus Altersgründen wird er vor dem regulären Ablauf wohl in den verdienten Feuerwehrruhestand verabschiedet. Aber weil mit dem Bau eines neuen Gerätehauses in den nächsten Jahren eine große Herausforderung für den Löschbezirk ansteht, wird er seine Kompetenz und Erfahrung einbringen, damit die Baumaßnahme eine gelungene Sache wird.

Hassler hat aber einen neuen Stellvertreter, weil der bisherige Andreas Ewen (Hauptlöschmei-ster) aufgrund beruflicher Hinderungsgründe dieses Amt nicht mehr ausüben kann. Mit vielen lobenden und dankenden Worten wurde ihm der Abschied versüßt.

Mit Markus Hassler (Oberlöschmeister) haben die Feuerwehrleute einen neuen Stellvertreter gewählt, den Sohn von Raimund Hassler. "Mit Vater und Sohn in der Führung des Löschbezirks wird es wohl kurze Wege geben und eine gedeihliche Zusammenarbeit", nannte Stadtwehrführer Schnur die Wahlen ein gutes Ergebnis für Wadrill.

Mit einem Altersdurchschnitt von unter 30 Jahren zählt der Löschbezirk zu den jüngsten Feuerwehren im Landkreis Merzig Wadern. Neben dem Stadtteil Wadrill ist der Löschbezirk auch für den Brandschutz für die Nachbarorte Gehweiler und Reidelbach zuständig. Elf Kameraden in der Altersabteilung zählt der Löschbezirk. Dazu kommt die stattliche Zahl von 21 Jugendlichen im Alter von acht bis 15 Jahren in der Jugendwehr.