Leserbrief zum Thema Windenergie

Umlage steht in keinem Verhältnis

Zu dem Bericht "Schwierige Ortsstruktur für Windräder " (14. Oktober)

Die Bemerkung der Grünen im Wallerfanger Gemeinderat, man habe die Atomkraftwerke abgeschaltet, also müssten wir auch die Konsequenzen tragen, zeigt mal wieder, wie unprofessionell mit dem Thema in den Niederungen der saarländischen Politik umgegangen wird.

Bei diesem Thema geht es zurzeit vor allem ums Geld. Die Energiewende als Geschäftsmodell. Einige verdienen hierbei viel Geld, etwa die Grundstückseigner, die ihre Scholle für den Standort eines Windrades zur Verfügung stellen. Der Verbraucher (das Volk) bekommt in jedem Fall die Rechnung und der Kohlepfennig von einst lässt hierbei grüßen.

Von Pfennigen oder Cent kann man aber inzwischen nicht mehr reden. Der Anteil der EEG-Umlage steigt und steigt und steht schon jetzt in keinem vernünftigen Verhältnis mehr zum eigentlichen Strompreis.

Das eigentliche Projekt, die Energiewende , ist hierbei noch lange nicht gelungen, und in wenigen Jahren werden die ersten Windkraftanlagen als unrentable Ruinen in der Landschaft stehen und weitere Kosten für die Verbraucher verursachen.

Bernd Bastuck