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Hungermarsch am Sonntag für Kinder in Chile und Afrika

Hungermarsch am Sonntag für Kinder in Chile und Afrika

Lebach. Die Kinderhilfe Chillan lädt wieder zu ihrem Hungermarsch am Sonntag, 14. Oktober. Er steht unter dem Motto "Hilfe für Kinder in Chile und Afrika". Um 9.30 Uhr sind alle zum Gottesdienst in die Pfarrkirche eingeladen. Start des zehn Kilometer langen Hungermarsches ist um 10.30 Uhr am Pfarrzentrum Ende Juli wurde der letzte Container nach Chile auf die Reise geschickt

Lebach. Die Kinderhilfe Chillan lädt wieder zu ihrem Hungermarsch am Sonntag, 14. Oktober. Er steht unter dem Motto "Hilfe für Kinder in Chile und Afrika". Um 9.30 Uhr sind alle zum Gottesdienst in die Pfarrkirche eingeladen. Start des zehn Kilometer langen Hungermarsches ist um 10.30 Uhr am Pfarrzentrum Ende Juli wurde der letzte Container nach Chile auf die Reise geschickt. Wegen der hohen Kosten lohne sich der Aufwand nicht mehr, erklären die Initiatoren Monika Hoffeld und Hermann Ludwig Meiser. Der Versand von Hilfsmaterial begann 1978. 1986 erhielt die Kinderhilfe kostenlos die Einrichtung einer Doppelzahnarztpraxis aus Hüttersdorf für die Landpfarrei Portezuelo. Alle Praxisteile wurden in selbst gebauten Holzkisten verstaut und als Beipack in einem Container von Hamburg aus verschifft. Im Dezember 1987 konnte ein von der Organisation georderter 40-Fuß-Container mit einem VW-Bus für das Kinderdorf, mit gebrauchtem Klinikinventar, drei Nähmaschinen, 247 Säcken mit Gebrauchtkleidern sowie 30 großen Kisten mit Medikamenten beladen werden. Ab 1988 wurden regelmäßig zwei bis drei Container mit Kleidung, medizinischem Material, Brillen, Rollstühlen, Schulmöbeln verschickt. 1995 wurden von den beiden Lebacher Gymnasium und dem zwischenzeitlich aufgelösten staatlichen Internat in Lebach 185 Schulbänke und Stühle, 150 Betten mit Matratzen sowie 50 Kleiderschränke zur Verfügung gestellt.Die Reparatur- und Aufbauarbeiten im Kinderdorf nach dem schweren Erdbeben im Jahre 2010 sind zum großen Teil durchgeführt, wovon sich Monika Hoffeld bei ihrer letzten Informationsreise im Frühjahr dieses Jahres überzeugen konnte. Die Kinderhilfe besteht seit 34 Jahren. In Zukunft will sie sich verstärkt für die Aidswaisen in Togo einsetzen, die seit vier Jahren monatlich 5000 Euro erhalten. kü