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"Grenzstein" heißt eine Band aus Kerlingen

Grenzstein stellt sich vor : Blues war ihnen auf Dauer zu eintönig

Deshalb erweiterte die Band Grenzstein ihr Repertoire. Inzwischen spielen die Musiker auch ihre eigenen Texte.

(red) Vor fünf Jahren trafen sich der Saxophonist Jürgen Görg und der Keyboarder/Sänger Alexander Lohre zum Musizieren. Die beiden Fordler suchten per Aushang am Schwarzen Brett, im Saarlouiser Werk, einen Gitarristen. Daraufhin meldete sich der Riegelsberger Sascha Imhorst. Schon in der ersten gemeinsamen Probe stellte sich heraus, dass die drei Musiker auf einer Wellenlänge lagen. Aufgrund seiner schnellen Finger und seiner Improvisationsfähigkeit erarbeitete sich Sascha schnell den Namen „der Hexer“. Nach und nach gesellten sich noch einige Musiker vom Gau dazu.

Anfänglich wollte die Band in Richtung Blues, bemerkte dann aber sehr schnell, dass nur Blues sehr eintönig sein kann. Deswegen erweiterten sie ihr Repertoire mit Coversongs verschiedener Künstler wie den Beatles, Marius Müller-Westernhagen, CCR, Tina Turner, Steppenwolf bis hin zu Billy Joel. Nach einiger Zeit stellten sie fest, dass es noch mehr Spaß macht, Musik selbst zu machen, als nur zu covern. Bernd, Sascha, Jürgen und Thomas Ehl (ehemaliger Schlagzeuger) nahmen Papier und Bleistift zur Hand und schrieben fleißig Texte in Deutsch, Englisch und natürlich auch „off gutt platt“. Die Musik dazu wurde und wird dann von der Band gemeinsam erarbeitet und von Alex aufs Papier gebracht.

Dabei kamen bislang einige schöne Titel verschiedenster weicher und harter Genres heraus und viele Texte liegen noch bereit, auf die man sich in Zukunft freuen darf. Mehrstimmiger Gesang und kernige Soli von allen Instrumenten zeichnen die Band aus. Der Name Grenzstein kam durch die Grenznähe der Region, und ein eigener Song erzählt auch vom Leben an der Grenze. Als Ziel hat die Band sich das Schreiben und Vortragen eigener Lieder sowie auserwählter Coversongs im „Grenzstein-drive“ auserkoren, was somit keine Tanz- oder Unterhaltungsmusik im herkömmlichen Sinne ist, aber ein Publikum von
8 bis 80 Jahren begeistern kann.

Im November 2015 spielte die Band ihr erstes öffentliches Konzert in Kerlingen. Die rund 250 Zuhörer waren begeistert.

Alex, der auch noch in der JOG Bigband in Großrosseln spielt, fragte seinen Vereinskameraden, die Schlagzeuglegende Chris Propsom aus dem Warndt, ob er Lust hätte, bei Grenzstein mitzuspielen. Jürgen, der auch noch in der Kerlinger Kirmesband spielt, heuerte die Berufsschullehrerin Vera Ehl, bekannt auf dem Gau durch die Kerlinger-Kirmesband und die Scholtes Scheier-Band, aus Fürweiler, an. Sie übernimmt den Part der Rhythmusgitarre, sowie Soloflöte und rundet mit ihrer schönen weiblichen Stimme den Gesang ab.

Am Samstag, 26. Januar, 20 Uhr, spielen sie ihr zweites Konzert in Kerlingen im Saal Ehl.