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Feuerwehrfahrzeugehaben Rückwärtsgang

Feuerwehrfahrzeugehaben Rückwärtsgang

BAUMSCHUTZFeuerwehrfahrzeugehaben RückwärtsgangZum Artikel "Alte Kastanie weicht neuer Feuerwache" (4

BAUMSCHUTZ

Feuerwehrfahrzeuge

haben Rückwärtsgang

Zum Artikel "Alte Kastanie weicht neuer Feuerwache" (4. Oktober)

Ich stelle mir hierbei die Frage, ob es seitens des planenden Gremiums an Kreativität fehlt, beide Interessen in Einklang zu bringen, zumal der Baum, der wahrscheinlich mehr als 100 Jahre alt ist, am äußersten Rand des zu bebauenden Grundstücks steht. Es kann doch nicht angehen, dass deshalb ein Naturdenkmal - wenn es auch nicht unter Denkmalschutz steht - dafür die Segel streichen muss und gefällt wird …

Unsere örtliche Feuerwehr hat in vielen vergangenen Jahrzehnten mit Bravour unter Beweis gestellt, dass Feuerwehrfahrzeuge auch einen Rückwärtsgang besitzen, um wieder in Parkposition gesetzt zu werden. Das heißt also im Umkehrschluss, dass die Komfortabilität des "vorne aus dem Haus rausfahren und hinten nachher wieder rein" wichtiger ist, als ein Naturdenkmal, das wahrscheinlich beide Weltkriege überstanden hat und von unseren Urgroßvätern gepflanzt wurde. So denke mit Sicherheit nicht nur ich, sondern auch ein Großteil der Schwarzenholzer Bevölkerung.

Bernd Schäfer, Schwarzenholz

FUSSWEGE

"Wir wollen einen

breiten Bürgersteig"

Zum Artikel "Vorübergehend viel Platz für Fußgänger" (26. September)

Wallerfanger wünschen sich einen breiten Bürgersteig, der sowohl dem Gesamtbild, als auch der Zweckmäßigkeit in der Ortsmitte (Verbindung der Hauptstraße Richtung Dillingen mit dem Bereich um das Rathaus) gerecht wird. Die Straßenbaurichtlinien zum Anlegen neuer Gehwege und die Vorgaben des VDK verlangen einen Gehweg von 2,5 Metern. Sollten sich noch Schaufenster, Schaukästen und/oder Vitrinen am Gebäude befinden, erhöht sich die Gehwegbreite auf 3,5 Meter. Darüber hinaus trägt ein breiter Gehweg erheblich zur Verkehrssicherheit an der Ecke Hospitalstraße zur Hauptstraße bei.

Die rechtzeitige Transparenz der Bebauungsmaßnahmen auf dem Gebiet des ehemaligen "Goldenen Schwan" wäre zu wünschen. Lobenswert bleibt das Engagement der KSK, an dieser Stelle ihre Zweigstelle zu errichten. Es wäre schön in der heutigen Zeit erleben zu dürfen, dass das Allgemeinwohl vor den Eigeninteressen steht.

Klaus Eisenbarth, Wallerfangen

Stadtbibliothek

Behinderte Menschen

nicht vergessen

Zu: "Lesen verliert seine Bedeutung nicht" (24. August)

Ohne Zweifel sind wir Saarlouiser stolz auf unsere 100-jährige Bibliothek! Die Räumlichkeiten im oberen Bereich der Kaserne VI, die große Auswahl an Büchern etc. und auch das Personal sind nicht zu toppen. Aber nur mit größeren Anstrengungen können ältere Menschen und Behinderte (ganz zu schweigen von Rollstuhlfahrern) die sehr steile Treppe nach oben erklimmen. Seit Monaten wird an der Verschönerung des unteren Bereichs des Gebäudes gearbeitet. So wurden neue Toiletten - auch eine behindertengerechte - gebaut, die Außentreppe neu errichtet und sogar ein Rampe für Rollstuhlfahrer angebracht! Aber wie gelangen Letztere nach oben in die Bibliothek? Bei den wohl sehr aufwendigen Renovierungen des unteren Bereichs sollte man jetzt auch nicht den oben genannten Personenkreis vergessen und die Kosten für die Anbringung eines Treppenliftes nach oben nicht scheuen!

Renate Bodwing-Kien, Saarlouis