Ende der "Stoßdämpfer-Teststrecke"

Ende der "Stoßdämpfer-Teststrecke"

Wadrill. Läuft alles nach Plan, soll im Oktober "Schlagloch- und Sprungschanzen-Alarm" in Wadrill der Vergangenheit angehören. Runderneuert wird die Ortsdurchfahrt, die L 365, von der Einmündung Schlimmfeldstraße bis zum Gewerbegebiet Unterer Reichertstriesch. Kernpunkt der Maßnahmen ist eine umfangreiche Erneuerung der Fahrbahn und Gehwege

Wadrill. Läuft alles nach Plan, soll im Oktober "Schlagloch- und Sprungschanzen-Alarm" in Wadrill der Vergangenheit angehören. Runderneuert wird die Ortsdurchfahrt, die L 365, von der Einmündung Schlimmfeldstraße bis zum Gewerbegebiet Unterer Reichertstriesch. Kernpunkt der Maßnahmen ist eine umfangreiche Erneuerung der Fahrbahn und Gehwege. Zudem werden auch Versorgungsleitungen neu verlegt. Vorgesehen ist ein verkehrsgerechter Ausbau mit geringfügiger Straßenaufweitung im Bereich "an der Linde".Ebenso sollen punktuelle verkehrstechnische Defizite und Probleme beseitigt werden, Kurven und Bushaltestellen werden ausgebaut. Bis zu einem Meter Tiefe erfolgt der Vollausbau mit Untergrundverbesserung. Für die Gehwege ist eine Pflasterbauweise vorgesehen. Anfang der Woche rollten dafür Bagger und andere Baumaschinen an.

Doch das Aufpeppen hat auch seine negativen Seiten: Lärmbelästigung. Darunter leiden vor allem die Anwohner der Sitzerather Straße (L 365) ab der Großen Linde Richtung Sitzerath. Vollsperrungen wurden angekündigt, ebenso inner- und überörtliche Umleitungen. Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS), die Stadt Wadern sowie örtliche Versorgungsunternehmen haben die Grunderneuerung der Ortsdurchfahrt von der Einmündung Schlimmfeldstraße bis zum Gewerbegebiet Unterer Reichertstriesch auf einer Gesamtlänge von 650 Metern gestartet. Das erste Hindernis für Anwohner ist schon aufgebaut: Zum Baubeginn wurde der linke Fahrstreifen ab der Einmündung Schlimmfeldstraße in Fahrtrichtung Sitzerath bis zur Peterstraße halbseitig gesperrt - um zunächst Wasser- und Telekomleitungen zu erneuern. Anschließend beginnen der Fahrbahn- und Gehwegeausbau.

In einem weiteren Bauabschnitt wird ab der Einmündung Auf der Onner bis zum Ortsausgang Richtung Sitzerath die Straßendecke erneuert, zudem gibt's eine neue Randbegrenzung und eine neue Bordsteinrinne. Ein weiteres Manko für die Anwohner während der Arbeiten: Ihre Grundstücke sind - nach Baufortschritt - nur begrenzt anzufahren. Gut fünf Monate sind für die gesamten Arbeiten kalkuliert - je nach Witterung. Daher schließen die Bauherren eine Verlängerung der Bauzeit wegen schlechten Wetters nicht aus.

Schlaglöcher und Sprungschanzen sind bald Vergangenheit. Die Bauarbeiten sind angelaufen.

Schon über zwei Jahre lang ist die Zubringerstraße zur Autobahn-Auffahrt Nonnweiler-Bierfeld mit einer Verkehrsbelastung von 1340 Fahrzeugen in 24 Stunden eine Baustelle. Zunächst waren es Kanalarbeiten im Zuge der Inbetriebnahme der Kläranlage Gehweiler. Anschließend wurde die Fahrbahndecke ab der Einmündung Kirchstraße bis zum Vorplatz Alter Sportplatz zum Flickenteppich. Die Durchfahrt war sicherlich kein Zuckerschlecken. Während der Bauzeit ist mit Vollsperrungen zu rechnen.

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