Ein Paradies für Sammler

Hostenbach. Die Grenzlandbörse in der Hostenbacher Glückaufhalle ist und bleibt ein Mekka für Sammler. 65 Händler aus ganz Deutschland präsentierten unzählige Briefmarken, Ansichtskarten, Münzen sowie antiquarische Papiere. Sammler aus dem Saarland, Lothringen und Luxemburg kamen, um nach Raritäten zu suchen

Hostenbach. Die Grenzlandbörse in der Hostenbacher Glückaufhalle ist und bleibt ein Mekka für Sammler. 65 Händler aus ganz Deutschland präsentierten unzählige Briefmarken, Ansichtskarten, Münzen sowie antiquarische Papiere. Sammler aus dem Saarland, Lothringen und Luxemburg kamen, um nach Raritäten zu suchen. Mit Katalogen, Lupen und Fachliteratur bewaffnet, durchstöberten sie den gesamten Sonntag über eine Vielzahl von Alben und Kisten.

Josef Backes, zweiter Vorsitzender des Briefmarkensammler-Vereins 1937 Wadgassen und Umgebung und "Mann der ersten Stunde" zeigte sich mit der Resonanz dieser 19. Grenzlandbörse unumwunden zufrieden, auch wenn er etwas erschöpft feststellen musste, dass die umfangreichen Organisationsarbeiten viel Arbeit bedeutet hätten.

Im Rahmen der Grenzlandbörse fand auch eine große Werbeschau mit vielfältigen Themen statt. Das Spektrum reichte von Ortsansichten des Kreises Saarlouis auf Ansichtskarten, zumeist auf Lithos, über Briefmarken der Bundesrepublik Deutschland aus den Jahren 1949 bis 1970, Rollenmarken der BRD bis hin zum Bergbau im Saar-Pfalz-Kreis auf alten Ansichtskarten. Außerdem gab es Ortsansichten von Bous und Wallerfangen, der Post in Wallerfangen, russische Briefmarken sowie der Post in Wadgassen.

Der Briefmarkensammlerverein 1937 Wadgassen und Umgebung, so Vorsitzender Ferdinand Groß, existiert seit über 70 Jahren und hat 34 aktive Mitglieder. Sie treffen sich jeden zweiten Montag im Monat um 20 Uhr im Vereinslokal "Alte Abtei" in Wadgasssen. Gäste sind willkomen.