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Drei der fünf Linken im Stadtrat Dillingen wechseln zur SPD

Drei der fünf Linken im Stadtrat Dillingen wechseln zur SPD

Dillingen. Die drittstärkste Fraktion im Stadtrat Dillingen, die Linken, verliert drei ihrer fünf Mitglieder. Fraktionschef Norbert Fegert sowie Christine und Danny Basenach verlassen Fraktion und Partei zum 30. Juni und wechseln zur SPD. Das bestätigte gestern der bisherige Fraktionsvorsitzende Fegert

Dillingen. Die drittstärkste Fraktion im Stadtrat Dillingen, die Linken, verliert drei ihrer fünf Mitglieder. Fraktionschef Norbert Fegert sowie Christine und Danny Basenach verlassen Fraktion und Partei zum 30. Juni und wechseln zur SPD. Das bestätigte gestern der bisherige Fraktionsvorsitzende Fegert.Der Linken-Kreisvorsitzende Wolfgang Schumacher erklärte: "Ich bedaure das sehr, denn insgesamt ist die Linke im Kreis Saarlouis auf einem guten Weg." Der Linken-Fraktion im Dillinger Rat gehören jetzt noch Schumacher und Kerstin Huth an.

Fegert betonte, "dass wir in Dillingen, im Gegensatz zu anderen Kommunen, eine sehr gut funktionierende und sich gut verstehende Fraktion hatten. Auch der Stadtverband war bis vor einigen Monaten eine gut funktionierende Einheit. Leider hat sich Streit und Machtgerangel in der Partei Die Linke jetzt auch bis nach Dillingen verbreitet. Und darauf habe ich keine Lust." Fegert sagte weiter, "wir wollen uns kommunalpolitisch engagieren und sehen das als Hobby. Das funktioniert nur, wenn man sich in einer Partei wohlfühlt, was bei der Linken nicht mehr der Fall war."

Die Initiative eines Wechsels zur SPD ging laut Fegert von den drei linken Ratsmitgliedern aus. "Wir sind an die SPD herangetreten und haben um Aufnahme gebeten. Es gab keinerlei Aktivitäten seitens der SPD in dieser Angelegenheit."

Fegert hatte Anfang des Jahres die Führung des Stadtverbandes an Sascha Sprötge abgegeben und blieb als stellvertretender Vorsitzender im Vorstand. Falls die drei Ex-Linken in Partei und Fraktion der Sozialdemokraten aufgenommen werden, setzt sich der Dillinger Stadtrat so zusammen: 17 Sitze für die CDU, 16 für die SPD, zwei für die Linke, zwei für die FDP und zwei für die ÖBL. we