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Den Geheimnissen des Emilianusstollens auf der Spur

Eine Führung durch den Emilianusstollen in St. Barbara wird am Sonntag geboten. Foto: Christian Schuh
Eine Führung durch den Emilianusstollen in St. Barbara wird am Sonntag geboten. Foto: Christian Schuh FOTO: Christian Schuh
St Barbara. Gerlies Matheis nimmt am Sonntag, 14. August, ab 15 Uhr, Besucher wieder mit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit. Der Emilianusstollen, das im 2./3. Jahrhundert von den Römern in St. Barbara in den Berg getriebene Kupferbergwerk, hat sich bis in unsere Tage unverändert erhalten. Im Spätmittelalter verhalf das Kupfermineral Azurit, das schon die alten Ägypter zu schätzen wussten, dem Stollen zu einer neuen Blütezeit. Mit der aus dem Gestein des Stollens gewonnenen azurblauen Farbe, dem so genannten Wallerfanger Blau, das bis nach Italien gehandelt wurde, soll auch Al-brecht Dürer gemalt haben. Noch heute erinnern alte Flurbezeichnungen wie "Blaufels" und "Blauloch" an den Azuritbergbau von einst. Die Teilnahme an der Führung kostet 2,50 Euro. Auf festes Schuhwerk und geeignete Kleidung ist zu achten. red

Eine weitere Führung ist am Donnerstag, 1. September, um 15 Uhr. Am Samstag, 24. September, 15 Uhr, findet eine Erlebnisführung für Kinder statt. Treffpunkt ist jeweils am Torbogen Emilianusstollen, an der Schlossbergstraße in St. Barbara .



Anmeldung erforderlich bei der Tourist-Information des Landkreises unter der Telefonnummer (0 68 31) 44 44 49.