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„De Neimerder“ und TuS Wallerfangen halten gemeinsam Kappensitzung

Kostenpflichtiger Inhalt: Fastnacht : „Die Faasend, die ist so wunderbar“

In Wallerfangen feierten „De Neimerder“ und der TuS Wallerfangen gemeinsam Fastnacht mit eigener Hymne.

Gleich doppelt gut ist die Fastnacht in Wallerfangen, denn wenn hier die Narren tagen, dann laden zwei Vereine ein: Die KV „De Neimerder“ und der TuS Wallerfangen teilen sich die Gestaltung der Kappensitzung. Dabei ist der TuS hauptsächlich für die Garden und Showtänze verantwortlich, de Neimerder für den närrischen Rest und Dreierpasch für die Musik, allem voran die von ihnen komponierte Hymne „Die Wallerfanger Faasend“, die zurecht behauptet, „die ist so wunderbar“.

Bunt, abwechslungsreich und wunderbar war dann auch das Programm in der Walderfingia: Garde- und Showtänze, Sketche, Büttenreden, Musik und Gesang wechselten sich beschwingt ab. Ob musikalisch mit den Schiefen Tönen „In 8 Minuten durch Europa“, mit der Jugendgarde als Trolle oder wahlweise Teufel auf der Bühne, auf tänzerischem Männerfang beim Datingalarm der Revivals, mit der Aktivgarde zum „Dias de los Muertos“ - dem mexikanischen Tag der Toten –, mit der Boygroup ins Kino bis schließlich zum Männerballett. Stillstand gab es keinen.

Was in Wallerfangen die Spatzen oder besser die drei Tauben von den Dächern gurren, wussten Manu Mathis, Marc Franz und Sven Jostock in der Bütt zu verkünden. Die Sketchgruppe „Die Schrägen Vögel“ jagten derweil einen bösen Buben, der sich als Denkmal aus der Affäre ziehen will. Da war doch früher alles besser, verkünden zumindest Moni Scholl und Bärbel Kirst als Büttenweisheit. Ganze zehn befreundete Vereine konnte Präsidentin Kirst nicht nur im Publikum begrüßen und noch mit Orden auszeichnen. Auch aktive Unterstützung auf der Bühne kam durch die Picarda Fräsch, die ihr Kinderprinzenpaar Elyas I. und Hannah I. als Botschafter nach Wallerfangen geschickt hatten.