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Flugtage : Begeisternde Flugtage in Rammelfangen

Flugtage : Begeisternde Flugtage in Rammelfangen

An zwei Tagen lud der Club „Servo 74“ zu seinen Flugtagen ein. Unter den Modellen waren auch F 86-Jets mit 3,10 Metern Spannweite und einem Gewicht von 24,8 Kilogramm.

Eine von dünnen Drähten zusammengehaltene „Spinne“ war das erste Flugzeug der Firma Fokker, erklärte Klaus Fischer zu seinem Nachbau. Foto: Johannes A. Bodwing
Vor dem Start der Kunstflugformation stand das obligatorische Warmlaufen der Maschinen. Foto: Johannes A. Bodwing
: Flugtage Flugtage 1 - im Tiefflug über die Grasnarbe sausten Modellflugzeuge bei den Flugtagen von „Servo 74“ - az Flugtage 2, 3 - drei F 86 waren mit die größten Maschinen, die bei den Flugtagen von „Servo 74“ an den Start gingen - az Flugtage 4 - eine Vielfalt an Modellflugzeugen präsentierte „Servo 74“ am Wochenende seinem Publikum - az Flugtage 5 - senkrecht in der Luft standen Maschinen bei Kunstflugvorführungen - az Flugtage 6 - Warmlaufen vor dem Start zur Kunstflugformation - az Flugtage 7 - dicht dran an den Modellflugzeugen war das Publikum bei den Flugtagen von „Servo 74“ - az Flugtage 8, 9 - eine von dünnen Drähten zusammengehaltene „Spinne“ war das erste Flugzeug der Firma Fokker, erklärte Klaus Fischer zu seinem Nachbau im Maßstab 1:2,5 - az. Foto: Johannes A. Bodwing

Kaum zu glauben, dass Menschen mit solchen Flugzeugen tatsächlich geflogen sind. „Das ist eine Spinne von 1911“, erklärte Klaus Fischer den Nachbau des ersten Flugzeuges der Firma Fokker. Im Maßstab 1:2,5. zu sehen war das Modell, das es weltweit nur zweimal gibt, am Wochenende bei den Flugtagen des Modellflugvereins „Servo 74“ in Rammelfangen. Eine weitere Rarität war ein Propellerflugzeug von Markus Rummer mit verstellbaren Rotorblättern. Damit konnte er die Maschine senkrecht in der Luft parken. Zwei Tage lang machte „Servo 74“ den vereinseigenen Platz zu einem der interessantesten Flugplätze im Lande. Im ständigen Wechsel präsentierten Modellbauer aus dem Saarland und umliegenden Bundesländern ihre Maschinen in teilweise atemberaubenden Vorführungen. Hubschrauber flogen im rechten Winkel durch die Luft, Jets trudelten kontrolliert über den Platz, gesteuert von Profis mit umgehängten Konsolen. Per Funk hatten sie die Fluggeräte an der langen Leine, ob dicht über der Grasnarbe oder hoch oben unter den Wolken. Am Samstagabend erfolgten Flüge mit beleuchteten Maschinen, eine Lasershow und ein Feuerwerk. Am Sonntag stand als kleinstes Flugzeug ein Doppeldecker von etwa 30 Zentimetern Länge auf dem Gras. Zu den größten Maschinen gehörten vier F 86 mit 3,10 Metern Spannweite und einem Gewicht von 24,8 Kilogramm.