Baustelle bietet Chancen

Lebach. Das Zentrumsmanagement Lebach kann erste Bilanz ziehen. Eine Arbeitsgruppe Marketing hat sich bereits gegründet und Vorschläge erarbeitet. Um an Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm zu gelangen, musste die Stadt Lebach eine Beratungsgesellschaft beauftragen (wir berichteten). Dies ist die Markt- und Standortberatungsgesellschaft aus Erlangen

Lebach. Das Zentrumsmanagement Lebach kann erste Bilanz ziehen. Eine Arbeitsgruppe Marketing hat sich bereits gegründet und Vorschläge erarbeitet. Um an Fördermittel aus dem Städtebauförderprogramm zu gelangen, musste die Stadt Lebach eine Beratungsgesellschaft beauftragen (wir berichteten). Dies ist die Markt- und Standortberatungsgesellschaft aus Erlangen. In dem Treffen mit Verwaltung, Immobilienbesitzern und Markus Epple und Natalja Roth, Beratungsgesellschaft, wurden erste Schritte erläutert. Die Kaufkraft soll in Lebach bleiben. Dazu ist angedacht, noch vor dem Weihnachtsgeschäft Gutscheine anzubieten, die in möglichst vielen Lebacher Geschäften eingelöst werden können. Solche Gutscheine könnten auch Arbeitgeber ihren Angestellten schenken. Epple versteht dies als eine Art "Hilfe zur Selbsthilfe". Sein Büro will dazu auch gerne die Akteure vor Ort beraten, Impulse geben. Das beziehe sich nicht nur auf Händler, sondern auch auf Eigentümer. Da können Fragen beantwortet werden, wie man an geeignete Fördermittel zur Renovierung oder Sanierung kommt, oder einfach, was man mit der Immobilie machen kann. Dazu ist vorgesehen, einen Immobilienstammtisch einzurichten.

Doch zunächst soll das Augenmerk auf den Bitscher Platz gerichtet werden. Transparente an den Bauzäunen sollen darauf hinweisen, dass der Verkauf in den Geschäften weitergehe. An ausgewählten Samstagen oder auch für Kindergartenkinder unter der Woche soll ein Sandkasten mit Schippen und Sieben aufgestellt werden, in denen die Kinder nach kleinen Schätzchen buddeln können. Mit einer Baustellenfeier mit kleinen Häppchen soll die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts gefeiert werden. Solche Marketingaktionen werden zur Hälfte vom Ministerium gefördert, für die zweite Hälfte müssen private Sponsoren gesucht werden, erklärte Epple im Gespräch.

Lebach als zentraler Ort, als Schulstandort, habe Potenzial, es müsse nur "an den Mann gebracht werden", ist sich Epple sicher. Für die Zukunft hat das Beratungsbüro im Blickfeld, die Themenfelder wie seniorengerechtes Wohnen, Mehrgenerationenhäuser oder verschiedene Arten der Gastronomie anzugehen.

Das nächste Treffen in den Räumen des Verkehrsvereins in der Fußgängerzone ist 17. und 18. Oktober. Termine können aber jederzeit vereinbart werden. E-Mail: Markus.epple@marktundstandort.de; natalja.roth@marktundstandort.de oder Michael Wagner, Stadt Lebach, Telefon (0 68 81) 59 270.