Baumstümpfe sollen weg

Wallerfangen. Ursprünglich standen 34 ausladende Bäume U-förmig um die Wallerfanger Adolphshöhe. Dieser historische, fast quadratische Platz aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird baulich vom alten Rathaus abgeschlossen, das inzwischen als Grundschule genutzt wird. Um die Kinder vor abbrechenden Ästen zu schützen, fällte der Gemeindebauhof im Januar 2011 sieben Linden

Wallerfangen. Ursprünglich standen 34 ausladende Bäume U-förmig um die Wallerfanger Adolphshöhe. Dieser historische, fast quadratische Platz aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird baulich vom alten Rathaus abgeschlossen, das inzwischen als Grundschule genutzt wird. Um die Kinder vor abbrechenden Ästen zu schützen, fällte der Gemeindebauhof im Januar 2011 sieben Linden.Es war aber auch eine Schutzmaßnahme für Touristen, Spaziergänger und Hundehalter. Denn die Standfestigkeit der betroffenen Bäume war nicht mehr gegeben. Über ihre Fällung hatte der zuständige Bau-, Vergabe-, Natur-, Umwelt- und Planungsausschuss entschieden. Dabei wurde der historische Hintergrund ebenso berücksichtigt, wie der ökologische Wert und der finanzielle Aufwand.

Anfangs standen sechs Linden auf dem Fällplan, die durch Stammfäule und Risse gravierend an Stabilität verloren hatten. Später kam ein weiterer schwächelnder Baum hinzu. Somit stehen heute nur noch 27 Linden auf der Adolphshöhe.

Die bislang verbliebenen Baumstümpfe sollen entfernt werden, hieß es nun von Seiten des Wallerfanger Bauamtes. Das soll noch vor dem kommenden Frühjahr geschehen. Auch seien Neupflanzungen vorgesehen. Doch dafür warte man erst einmal ab, wie sich die anderen Bäume weiter entwickeln werden, heißt es aus dem Bauamt.

Keine akuten Schwachpunkte

Ein Gutachten hatte im vergangenen Jahr keine akuten Schwachpunkte festgestellt. Doch zahlreiche der restlichen 27 Bäume weisen zum Teil breite Öffnungen der Rinde auf. Im Innern befinden sich Backsteine, mit denen die Standfestigkeit vor Jahren herbeigemauert worden war. Sollte es trotz der erfolgten Maßnahmen doch noch notwendig werden, einen der Bäume zu fällen, würde die Neupflanzung als Komplettmaßnahme erfolgen.