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Bald soll Wasser im Brunnen sprudeln

Bald soll Wasser im Brunnen sprudeln

Mitglieder der Dürener Bürgerwerkstatt halfen mit, einen Brunnen auf dem Viktor-Weidenfeld-Platz zu errichten und das Umfeld zu gestalten. Der Platz soll ein neuer Treffpunkt im Ortszentrum werden.

Acht Ecken hat er, und neu ist er. Aber bis das Wasser im Brunnen auf dem Viktor-Weidenfeld-Platz in Düren sprudelt, vergehen noch ein paar Wochen. Schon 2014 hatte ein Kran die schweren Betonplatten gesetzt, später wurde das Umfeld mit Pflastersteinen gestaltet. Bei allem war die aus acht Personen bestehende Bürgerwerkstatt tatkräftig im Einsatz. Bisher hat die Dürener Bürgerwerkstatt etwa 230 Arbeitsstunden für dieses Projekt geleistet. Damit hält sie die Kosten niedrig. Die Gemeinde Wallerfangen übernimmt Sachkosten und größere Arbeiten.

Das erste Projekt der Bürgerwerkstatt war 2012 die Gestaltung des Ortseingangs von Kerlingen her. Durch den optisch veränderten Bereich werden Autofahrer zum Langsamfahren verleitet. Bereits ein Jahr später begann die Planung für den Brunnen . In Angriff genommen wurde er 2014. Der alte Brunnen war mit Felssteinen in einer flachen Mulde angelegt. Schon länger fehlte das Wasser , denn immer wieder setzte Schlammbildung die Pumpe außer Gefecht. Auch gab es Bedenken bezüglich der Sicherheit spielender Kinder.

Früher habe es drei Brunnen in Düren gegeben, stellte Ortsvorsteherin Maria Luise Grundhefer dar. "Nur der hier ist noch da, und das war der Kleinste." Er war Mittelpunkt des Platzes, der in den 1970er Jahren an der Schlossstraße angelegt worden war. Diese Funktion als Treffpunkt im Ortszentrum wolle man wieder herstellen. Der neue Brunnen ist achteckig, bei einem Durchmesser von rund vier Metern. Er ragt etwa 80 Zentimeter über den Boden hinaus, das Becken im Innern ist vom oberen Rand aus zirka 40 Zentimeter tief. In die Mitte komme ein Wasserspeier mit Zeitschaltuhr, stellte die Bürgerwerkstatt dar. Die Gestaltung außen sei noch in der Überlegung. Naturstein wäre schön, hieß es, aber auch teuer.