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Armut und Arbeitslosigkeit können krank machen

Armut und Arbeitslosigkeit können krank machen

Lebach. Der Caritasverband Saar-Hochwald informiert am Donnerstag, 20. September, in der Zeit von 8.30 bis zwölf Uhr in der Fußgängerzone in Lebach rund um das Thema der Caritas-Kampagne "Armut macht krank". Rund 14 Prozent der Deutschen sind von Armut bedroht

Lebach. Der Caritasverband Saar-Hochwald informiert am Donnerstag, 20. September, in der Zeit von 8.30 bis zwölf Uhr in der Fußgängerzone in Lebach rund um das Thema der Caritas-Kampagne "Armut macht krank". Rund 14 Prozent der Deutschen sind von Armut bedroht.Arbeitslosigkeit, aber auch die Zunahme von Jobs im Niedriglohnbereich werden als Hauptursache für Armut in Deutschland genannt. Vor allem Haushalte mit Kindern und Jugendlichen sind betroffen. So unterliegen Alleinerziehende mit kleinen Kindern einem weit überdurchschnittlichen Armutsrisiko von mehr als 50 Prozent. Arme Menschen sind häufiger durch Krankheiten bedroht, erleben ihre Arbeits- und Lebensbedingungen als gesundheitsgefährdend. Existenzsorgen und fehlende soziale Netze führen zu seelischen Erkrankungen.

Die Caritas-Kampagne "Armut macht krank" möchte aufklären. Wie die Analyse zeigt, stimmt die weit verbreitete These nicht, dass Arme rauchen und trinken und damit mutwillig ihre Gesundheit gefährden. Schwierige Lebenslagen und Existenzsorgen verringern ihre Gesundheitschancen. Manchmal erwächst daraus ein Teufelskreis. red/ab

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