Aquarell und Fundobjekte im Dialog

Gisingen. Das Haus Saargau in Gisingen ist für Hubertus Jacobs und Lilli Ney ab Samstag, 1. Mai, eine Plattform für ihre Kunstwerke. Die Arbeiten der Künstler aus Rehlingen-Siersburg sind bis Sonntag, 13. Juni, in der Scheune und auf dem Heuboden des Bauernhausmuseums zu sehen

 Objektplastik "Adam und Eva" von Hubertus Jacobs.

Objektplastik "Adam und Eva" von Hubertus Jacobs.

 Ein Aquarell mit dem Titel "Wintertraum" von Lilli Ney. Fotos: Ver

Ein Aquarell mit dem Titel "Wintertraum" von Lilli Ney. Fotos: Ver

Gisingen. Das Haus Saargau in Gisingen ist für Hubertus Jacobs und Lilli Ney ab Samstag, 1. Mai, eine Plattform für ihre Kunstwerke. Die Arbeiten der Künstler aus Rehlingen-Siersburg sind bis Sonntag, 13. Juni, in der Scheune und auf dem Heuboden des Bauernhausmuseums zu sehen. Öffnungszeiten: Sonn- und Feiertage sowie Montag bis Mittwoch von 14 bis 17 Uhr, Donnerstag und Freitag von zehn bis zwölf Uhr.Lilli Ney wurde 1971 in Temirtau/Kasachstan geboren. Im Haus Saargau zeigt sie Aquarelle, die nach dem Motto "Mit wenigen Mitteln mehr ausdrücken" gestaltet wurden. In den Bildern erkennt man ihre Leidenschaft und ihre starke Verbundenheit mit der Natur. Indem sie die Farbkompositionen variiert, stellt sie die Realität verändert und in verschiedenen Sichtweisen dar. In Aquarellmalkursen gibt die Lehrerin für Technisches Zeichnen, Bildende Kunst und Design ihre künstlerische Erfahrung und ihre Motivation gerne weiter.Hubertus Jacobs wurde 1938 in Rehlingen geboren und unterrichtete von 1967 bis 2001 Kunsterziehung am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Dillingen. Neben seiner beruflichen Tätigkeit fertigte er aus Metall, Steinen und Holz Objektplastiken und präsentierte diese auch in verschiedenen Ausstellungen. Seine Objektplastiken bestehen meistens aus alten Werkzeugen und Geräten, die für seine Arbeiten einen inspirativen Charakter haben müssen (objets retrouves). Durch eine andere Sinngebung, bei der meist der Titel eine große Rolle spielt, erfahren die weggeworfenen Stücke eine neue Würde. hthInformationen unter Telefon (0 68 37) 91 27 62.

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