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9. Deutschland-Cup im Bettenrennen in Wallerfangen ausgetragen

Sophienkirmes : Bettenrennen verlangt den Teams einiges ab

In Wallerfangen ging es am Sonntag hoch her beim 9. Deutschland-Cup im Bettenrennen.

Griechische Götter liefen in Wallerfangen mit beim 9. Deutschland-Cup im Bettenrennen. Mit der Kraft von unter anderen Zeus, Amor und Poseidon schafften sie zwar keine Spitzenzeit, dafür aber den ersten Platz bei der Prämierung der Kostüme. Die etwa 850 Meter lange Strecke rund um das Wallerfanger St. Nikolaus-Hospital forderte die neun Teams mit Steigungen und Prüfungen. Dazu gehörte Weitwurf von Teebeuteln mit dem Mund, Aufblasen eines Luftballons nach dem Verzehr eines trockenen Zwiebacks und Herunterschießen von drei Tennisbällen von Flaschen mittels Wasserspritze. Das Bettenrennen lief im Rahmen der 11. Wallerfanger Sophienkirmes. Die begann gegen 10.30 Uhr mit einem Hochamt in der Pfarrkirche. Ab 11.30 Uhr unterhielt der Musikverein St. Barbara-Gisingen zum Frühschoppen. Mit Zauberkunst und Beiträgen der Liedertafel 1839 Wallerfangen klang die Kirmes aus.

Vor dem Rennen hatte Landrat Patrik Lauer 336,10 Euro als Spende an Schwester Claudia übergeben. Das Geld stammt aus einer Packaktion im Edeka-Kühne während der Adventszeit. „Ich runde das auf 500 Euro auf“, sagte Geschäftsinhaber Mathias Kühne. Nach dem Mittagessen machte Rennleiter Heiko Kiefer gegen 14 Uhr die Teams mit der Strecke vertraut. Dann sausten Piraten über den Kurs, Götter und Teams in schwarzem Talar. Als einziges reines Frauenteam machte die Dr.-Schürfeld-Gruppe 2 den ersten Platz der Damen. Bei den Männerteams stand das Kinderheim Wallerfangen ganz vorne. Im Feld der gemischten Teams folgte eine kleine Überraschung. Über Jahre hinweg dominierten die „Box-Tüfftler“ aus Neunkirchen das Wallerfanger Bettenrennen. Allein „die Zeit wird die Herausforderung“, hatte Teamleiter Dirk Müller vorab gesagt. Doch dann machte ein Teilnehmer früher schlapp. „Und wenn ein Motor ausgefallen ist, dann klappt das nicht mehr.“ „Wir haben zum ersten Mal beim Bettenrennen gewonnen“, sagte Dr. Carsten Schürfeld aus Saarlouis. Mit einer Zeit von 4:39:58 lag sein Team 2 zehn Sekunden vor den Boxern. Aber „wenn die im Team voll dabei sind“, gestand Schürfeld gut gelaunt, „dann haben wir hier keine Chance“.