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70 Baustellen entstehen in der Gemeinde

70 Baustellen entstehen in der Gemeinde

Wallerfangen. Lang lang ist's her, dass es in Wallerfangen ein neues Wohngebiet geben sollte. Das war Anfang der 60er Jahre. Mitten im Ort sollte es liegen, zwischen Bungertstraße und Hospitalstraße, "Vorderst Seitert" der Name. Doch daraus wurde auch wegen Grundstücksfragen erst einmal nichts

Wallerfangen. Lang lang ist's her, dass es in Wallerfangen ein neues Wohngebiet geben sollte. Das war Anfang der 60er Jahre. Mitten im Ort sollte es liegen, zwischen Bungertstraße und Hospitalstraße, "Vorderst Seitert" der Name. Doch daraus wurde auch wegen Grundstücksfragen erst einmal nichts. Statt dessen wurde als letzte größere Wohnbaustellenerschließung "In der Hansenberger Sank" unterhalb St. Barbara realisiert. Auch das ist inzwischen schon etwa 35 Jahre her. Nun geht auch die Erschließung des "Vorderst Seitert" zügig voran. Die sogenannte "innerörtliche Baulücke" mit einer Fläche von um die 44 000 Quadratmetern entspricht fast der viereinhalbfachen Größe des Großer Marktes in Saarlouis. Davon sind als Straßenfläche etwa 10 000 Quadratmeter vorgesehen und rund 34 000 als Grundstücksflächen. Dies ergibt insgesamt 70 Baustellen mit Größen zwischen etwa 350 und 800 Quadratmetern. 29 dieser Baustellen sind im Besitz der Gemeinde. Die Idee hinter diesem Baugebiet ist, vorrangig den Bedarf auf örtlicher und gemeindliche Ebene zu decken. Damit soll die überörtliche Funktion als Wohngemeinde erfüllt werden. Die bauliche Nutzung entspricht einem allgemeinen Wohngebiet, die Bauweise einer offenen Bauweise mit Einzel- und Doppelhausbebauung. Maximal sind dort zwei Vollgeschosse zugelassen. Die Zufahrt zu dem Wohngebiet "Vorderst Seitert" erfolgt später über die Bungertstraße in der Höhe zwischen der Erweiterten Realschule und der Festhalle sowie von der Hospitalstraße aus gegenüber der Einmündung Schwarzer Weg. Von dieser durchlaufenden Querstraße zweigen beiderseits Sackgassen ab. Seit 2001 ist der Bebauungsplan "Vorderst Seitert" rechtskräftig. Auf dieser Grundlage wurde 2007 das gesetzliche Umlegungsverfahren abgeschlossen. Nach Diskussionen über die Umsetzung erteilte der Gemeinderat am 12. November 2009 einstimmig den Planungsauftrag für die Erschließung, somit zur Herstellung der Ver- und Entsorgungsanlagen. Der "Vorderst Seitert" soll in den beiden kommenden Jahren realisiert werden. Erschließungskosten und Kaufpreis sind zurzeit noch nicht bekannt.