4000 Menschen besichtigen den Michelbacher Steinbruch

Michelbach. Die Basalt AG Südwestdeutsche Hartsteinwerke als Betreiber des Michelbacher Steinbruchs hat in den letzten Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag investiert, um die alte Stein-Aufbereitungsanlage gegen eine neue mit zukunftsweisender Technologie auszutauschen

Michelbach. Die Basalt AG Südwestdeutsche Hartsteinwerke als Betreiber des Michelbacher Steinbruchs hat in den letzten Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag investiert, um die alte Stein-Aufbereitungsanlage gegen eine neue mit zukunftsweisender Technologie auszutauschen. Das neue Kernstück der Hartsteinaufbereitung erfüllt laut Angaben der Unternehmenssprecherin Sabine Becksmann alle Anforderungen des Immissions- und Umweltschutzes. "Seit Inbetriebnahme der neuen Anlage, die auch Brecheranlage genannt wird, sind außerhalb des Steinbruchs fast kaum noch Arbeitsgeräusche zu hören. Zudem sind die Zeiten vorbei, als in der Umgebung alles rötlich-braun ,gepudert' war. Das heißt, dass auch die Staubbelastung erheblich reduziert wurde", berichtet Sabine Becksmann.Mit dem Tag der offenen Tür wollte die Basalt AG den Steinbruch mit seiner Arbeitsweise der Öffentlichkeit vorstellen, auf die neue Betriebsanlage aufmerksam machen und nicht zuletzt auch die Produkte wie Schotter und Splitt zeigen, die aus dem vulkanischen Hartgestein Andesit hergestellt werden und unter anderem zum Bau von Straßen- und Bahntrassen verwendet werden. Das gemahlene vulkanische Gestein wird aber auch zur Herstellung von Beton und Asphalt benötigt.

Die regionale Niederlassung der Basalt AG mit dem Namen Südwestdeutsche Hartsteinwerke in Kirn betreibt 20 Steinbrüche im südwestdeutschen Raum und zwölf Asphaltmischanlagen an verschiedenen Standorten. Die Geschichte des Unternehmens und auch die des Michelbacher Steinbruchs ist ausführlich in dem Buch "100 Jahre Gesteinsabbau - Geschichte und Bedeutung für die Region" nachzulesen. Das aufwendige Werk von Fritz Baumann wurde am Tag der offenen Tür ausgegeben.

Zahlreiche Vorführungen

Die Firma Dittgen zeigte unter anderem, wie Schotter und Splitt verarbeitet werden. Neben den umfangreichen technischen Informationen mit Vorführungen wurde den Besuchern aber auch allerhand Kurzweiliges geboten: so fuhr zum Beispiel eine Museumsbahn, Trialsportler zeigten ihr Können, ein Bildhauer bewies, dass aus dem Michelbacher Gestein auch Kunstwerke entstehen können und es konnten Hinkelsteine geschätzt und Edelsteine aus Geröll gesiebt werden. Nicht zuletzt machte das Unternehmen an einem Extra-Stand auf sein Bestreben aufmerksam, ein Amphibienschutzprogramm, wie es bereits in anderen Steinbrüchen besteht, in Michelbach umzusetzen.

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