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Windelzuschuss gibt es nun auch in Wadgassen

Windelzuschuss gibt es nun auch in Wadgassen

Wadgassen. Nun hat auch Wadgassen eine Regelung zum Windelzuschuss. Danach können Familien mit mindestens zwei Kindern unter drei Jahren sowie Erwachsene, die unter Inkontinenz leiden, von der Gemeinde einen Zuschuss zur Entsorgung der Windeln bekommen. Er beträgt jährlich 40 Euro für die Familien mit Kindern und 50 Euro für Menschen mit Inkontinenz

Wadgassen. Nun hat auch Wadgassen eine Regelung zum Windelzuschuss. Danach können Familien mit mindestens zwei Kindern unter drei Jahren sowie Erwachsene, die unter Inkontinenz leiden, von der Gemeinde einen Zuschuss zur Entsorgung der Windeln bekommen. Er beträgt jährlich 40 Euro für die Familien mit Kindern und 50 Euro für Menschen mit Inkontinenz. Voraussetzung ist eine Prüfung auf finanzielle Bedürftigkeit. Damit soll verhindert werden, dass Bürger mit höherem Einkommen den Zuschuss beziehen; ebenso, dass Hartz-IV-Beziehern der Betrag gezahlt wird, der ihnen dann wieder abgezogen würde. So teilte es die CDU-Fraktion in Wadgassen mit. Sie hat den Antrag formuliert. Er war im Hauptausschuss drei Mal diskutiert und verändert worden. Solche Regelungen haben die meisten Kommunen getroffen, nachdem der EVS die Müllabfuhr nach der Zahl der Leerungen berechnet. Diese Form der Abrechnung belastet Haushalte stärker, in denen täglich Windeln anfallen. Der Antrag auf Windelzuschuss ist danach in der Gemeinde Wadgassen zunächst beim Ortsvorsteher zu einzuleiten, der die Bedürftigkeit zu prüfen hat. Dazu muss auch eine Rechnung des EVS vorliegen, die mehr als 19 Leerungen der Mülltonnen im Jahr nachweist. Mieter müssen die Anträge über ihren Vermieter stellen. we