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Werbeln kleidet Türen und Fenster närrisch - Faasend mal anders

Faasend : Werbeln kleidet sich närrisch bunt

In der närrischen Zeit sind alle Bürger in Werbeln dazu aufgefordert, ihre Haustüren, Eingangsbereiche und Fenstern zu dekorieren.

Mit bunten Farben feiern die Werbelner in diesem Jahr Faasend. Zwar still und leise zu Hause, aber dafür setzen sie damit einen markanten Akzent gegen den Corona-Frust. Die närrischen Grenobler wollten nämlich trotz Pandemie nicht ganz auf ihre närrische Zeit verzichten und warten mit einem fröhlich-bunten Kontrapunkt auf: Sie haben alle Werbelner aufgerufen, ihre Fenster oder den Hauseingang ab Fetten Donnerstag bis Fastnacht-Dienstag karnevalistisch auszuschmücken.

Der fünfjährige Emil macht es „am Butterborn“ vor, wie das geht. Er ist eben schon ein echter Faasebooze – kein Wunder bei der Familie. Allesamt sind Büttenredner: Mama Lisa ist Kassiererin der Grenobler, Oma Sabine stellvertretende Präsidentin und Opa Heribert zudem Ortsvorsteher. Bei Schiffers sind Haustür und Kinderzimmerfenster schon hübsch geschmückt.

Zahlreiche Familien quer durchs ganze Dorf haben es ihnen nachgemacht, und auch Judith Fischer hat im Dorflädchen mächtig die Werbetrommel gerührt, das Schaufenster entsprechend ausstaffiert und auch fleißig die vom Karnevalsverein als Belohnung für die Mitmacher spendierten „Gutzja“-Tüten gefüllt.