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Wadgasser Gemeinderat will keine Videokonferenzen

Internet-Sitzungen : Wadgasser Gemeinderat will keine Videokonferenzen

Geschätzte 100 000 Euro oder mehr würde das Ganze kosten.

Als nicht hilfreich und dafür viel zu teuer hat der Gemeinderat Wadgassen mit 17 Nein-Stimmen und vier Enthaltungen einen Antrag der CDU abgelehnt, Online-Sitzungen kommunaler Gremien zu ermöglichen. So sollten Sitzungen mit öffentlicher Tagesordnung auch in Corona-Zeiten den Bürgern zugänglich bleiben.

Bürgermeister Sebastian Greiber sagte, die kurzfristig dringlicheren Tagesordnungspunkte dürften ohnehin nicht per Video übertragen werden, angesichts von krisengeeigneten Tagungsorten wie der Glück-auf-Halle sei ungewiss, ob die Video-Technik überhaupt je eingesetzt würde, und wenn, dann nur, um die Sitzung in einen anderen Raum zu übertragen. Dafür aber sei der Preis von geschätzt 100 000 Euro zu hoch. Noch viel teurer würde es, wenn auch die Ortsräte einbezogen würden.

Der Chef der Mehrheitsfraktion SPD, Jürgen Fäh, stimmte Greibers Argumentation zu.