Wadgassen renoviert Hochbehälter für Trinkwasser

Hochbehälter : Damit Wadgassen genug Wasser hat

Im Wadgasser Wald werden die beiden Kammern des Wasserhochbehälters saniert. Nach 50 Jahren, erklären die Verantwortlichen, ist eine solche Sanierung der Speicher dringend notwendig geworden.

Von kaum jemandem bemerkt laufen in Wadgasser Wald die Sanierungsarbeiten am Wasserhochbehälter auf Hochtouren. Nachdem im vergangenen Jahr die erste Kammer an der Reihe war, folgt derzeit die Sanierung der zweiten Kammer.

Kurios: Sie ist in einem wesentlich schlechteren Zustand als die erste Kammer. Nach Aussagen der Fachleute ist dies jedoch keineswegs außergewöhnlich. Unterschiedliche Materialien sind die „Verursacher“. Dazu kommt, dass früher der Beton noch von Hand angemischt wurde, hieß es beim Ortstermin, und auch unterschiedliche Belastungen durch Umwelteinflüsse auftreten können.

„Nach 50 Jahren ist eine derartige Grundsanierung durchaus normal“, versicherte Bürgermeister Sebastian Greiber vor Ort. Die Putzschicht ist inzwischen abgetragen, auch an der Decke – alles eine Knochenarbeit, die per Hand durchgeführt werden muss. Nun kann mit der Bearbeitung der Stahlbewehrung begonnen werden. Wie Bürgermeister Greiber weiter erklärte, wurden die Sanierungsarbeiten sorgfältig vorbereitet, um einen schnellstmöglichen und reibungslosen Ablauf zu garantieren.

„Nicht zuletzt dem guten Zustand der Kammer 1 ist es zu verdanken“, merkte Bürgermeister Greiber dazu an, „dass es selbst im heißen Sommer 2018 in Wadgassen keinerlei Versorgungsprobleme mit Wasser gegeben hat.“

Das alles gibt es jedoch nicht zum Nulltarif: Die Sanierung der der Kammer 2 schlägt mit insgesamt 600 000 Euro, dabei 180 000 für den Anlagenbau und 420 000 für die Bauwerksanierung, alles reine Baukosten, zu Buche.

Jede der beiden Kammern des Wadgasser Wasserhochbehälters weist einen Durchmesser von 16,80 Meter auf und fasst jeweils 1000 Kubikmeter Wasser.