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Gemeinderat
Musikschulbeiträge steigen um 50 Prozent

Schaffhausen. Wadgassen: Björn Jakobs folgt in der CDU-Fraktion des Gemeinderates auf Thomas Seilner. Von Johannes Bodwing

Kommentarlos von der Tagesordnung gestrichen wurde die Entlastung des Bürgermeisters für die Jahresrechnung 2013. Die verbliebenen Entscheidungen am Dienstagabend in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates Wadgassen erfolgten einstimmig.


Erster Punkt im Sitzungssaal in der Sengsterstraße war die Verabschiedung einer Niederschrift, dem folgte die Verpflichtung eines neuen Mitglieds. Denn Thomas Seilner, CDU, hatte per Schreiben sein Mandat mit Wirkung zum 31. Oktober 2018 niedergelegt. Für ihn rückte Dr. Björn Jakobs nach, den Bürgermeister Sebastian Greiber per Handschlag verpflichtete. Auf Vorschlag der CDU-Fraktion übernimmt Jakobs den bisherigen Platz von Seilner im Bau- und Umweltausschuss.

Höhere Beiträge seien notwendig, teilte Bürgermeister Greiber mit, „um den Musikschulbetrieb aufrecht zu halten“. Dahinter stehe eine neue Förderrichtlinie des Kultusministeriums. Demnach erhalten Musikschulen nur noch dann Zuwendungen aus dem Landeshaushalt, wenn mindestens 75 Prozent der Unterrichtsstunden von Lehrkräften gehalten werden, die ein abgeschlossenes Studium der Musikhochschule nachweisen können. Dafür brauche es ein entsprechendes Honorar, um diese Lehrerinnen und Lehrer auch zu bekommen. Das führe bei Gruppenstärken von mindestens acht Kindern zu einer monatlichen Erhöhung von zehn auf 15 Euro pro Kind. Damit liege Wadgassen immer noch unter den Entgelten anderer Musikschulen im Saarland, sagte Greiber.



Bauarbeiten auf der A 620 führen zu starken Verkehrsbelastungen in Wadgassen. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Jürgen Barth fragte nach, ob das Entsorgungsunternehmen vielleicht außerhalb der Hauptverkehrszeit in der Lindenstraße tätig sein könnte, um die Situation ein wenig zu entlasten. Die Verwaltung habe dies dem Unternehmen bereits mitgeteilt, sagte Greiber. Aber das müsse auch seine Touren so planen, dass sie effizient blieben.