Viele Werke sind "einfach Kultobjekte"

Viele Werke sind "einfach Kultobjekte"

Saarlouis. Vicco von Bülow alias Loriot ist in der Nacht auf Dienstag im Alter von 87 Jahren am Starnberger See gestorben. Sein Lebenswerk als Filmemacher und Buchautor, Schauspieler und Karikaturist ist in ganz Deutschland höchst angesehen. Die Saarbrücker Zeitung wollte bei Umfrage wissen, was die Leute mit dem Namen Loriot verbinden

Saarlouis. Vicco von Bülow alias Loriot ist in der Nacht auf Dienstag im Alter von 87 Jahren am Starnberger See gestorben. Sein Lebenswerk als Filmemacher und Buchautor, Schauspieler und Karikaturist ist in ganz Deutschland höchst angesehen. Die Saarbrücker Zeitung wollte bei Umfrage wissen, was die Leute mit dem Namen Loriot verbinden."Der Badewannensketch" kommt Marc Jost, 31 Jahre, aus Bous sofort in den Sinn. "Er hat auch Kinofilme gemacht. Die hat man mal gesehen, aber ich kenne Loriot eher durch die Sketche", sagt er.

"Viel Humor. Skurriler Humor. Er hat Alltagssituationen gezeigt, über die man einfach lachen konnte", erinnert sich Annemarie Rau, 51, aus Merzig, Anhängerin des Erfinders der Knollennase in zweiter Generation: "Vor allem denke ich an meinen Vater. Der hat Loriot mit Leidenschaft geguckt."

Loriot ist auch Jugendlichen ein Begriff, selbst wenn sie keinen seiner Sketche kennen. Franziska Hanus, 16, aus Saarlouis sagt sofort: "Komedie! Witz!" Maxi Sasso-Sant, ebenfalls 16 und aus Saarlouis, meint: "Und er hat oft politische Karikaturen gemacht, so weit ich das weiß."

Der 23-jährige Saarlouiser Philipp Herle kann nicht viel mit dem Komödianten verbinden: "Er hat Filme gemacht. Aber eigentlich kenne ich eher amerikanische oder deutsche Schauspieler aus der heutigen Zeit, wie Moritz Bleibtreu oder Till Schweiger."

Harald Klein, 62, aus Differten, gehört nicht zu den eingefleischten Loriot-Jüngern: "Man hat ihn mal geguckt, wenn er lief, aber für mich war es kein Muss. Ich kenne einige Filme von ihm und habe eines seiner ersten Bücher gelesen." Die Rodenerin Astrid Folz, 55, dagegen erinnert sich gerne an die Sketche: "Mir kommen sofort Wum und Wendelin und seine unnachahmlich gute Partnerin Evelyn Hamann in den Sinn. Ich hab ihn gerne im Fernsehen geguckt." Für sie sind viele der Werke "einfach Kultobjekte". Und Hannah Rohe, 16 Jahre, aus Schwarzenholz, spricht mit Sicherheit aus, was viele Leser, Zuschauer und Zuhörer denken: "Ich mochte ihn immer."

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