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SPD Wadgassen kritisiert CDU in Sachen Verkauf Pfarrheim Schaffhausen

Kommunalpolitik : SPD wirft der CDU Panikmache vor

Auch wenn die Schließung des Pfarrheims Schaffhausen mit Unannehmlichkeiten für die Vereine verbunden sei, „so stehen dennoch Ausweichmöglichkeiten und die Unterstützung der Gemeinde bereit“.

Von einem riesigen Problem, wie die Schaffhauser CDU es darstelle, könne keine Rede sein, das seien „Panikmache“ und „Wahlkampf“, kritisierte der SPD Gemeindeverband Wadgassen am Freitag.

Die CDU hatte beklagt, dass durch den geplanten Verkauf des katholischen Pfarrheims Schaffhausen vor allem ein Treffpunkt der Vereine abhanden komme (wir berichteten). „Zudem prüft die Gemeinde perspektivisch die Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses im

Schaffhauser Ortsteil, so wie im Gemeindeentwicklungskonzept

transparent zu lesen ist“, heißt es weiter bei der SPD. Die Vereine, die die Räumlichkeiten bisher nutzten, seien mit Hilfe der Gemeinde

woanders untergebracht worden. „Auch für die Jugend richtet die Gemeinde ein JUZ in der Grundschule Schaffhausen ein und die Gemeinde hatte in Rekordzeit die neue Kita Sonnenschein in Schaffhausen realisiert.“ Für private oder Vereinsfeierlichkeiten stünden unter anderem „noch die Räume im evangelischen Gemeindezentrum“ zur Verfügung.

Die SPD kritisiert auch, dass der Schaffhauser CDU-Vorsitzende und Fraktionschef im Gemeinderat Jürgen Barth erneut den Kauf der Immobilien durch die Gemeinde ins Spiel gebracht hat. Das sei ja versucht worden. Doch „die Verhandlungen hierzu sind letztendlich am Veto durch das Bistum Trier gescheitert, worüber auch der Gemeinderat, wo Herr Barth Fraktionsvorsitzender seiner Partei ist, informiert wurde und den Alternativen zugestimmt hat“.