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Maikäfer sind bei Gärtner Josef Wilhelm aus Wadgassen im Garten

Wärmere Temperaturen wecken die Insekten auf : Die ersten Maikäfer sind unterwegs

Maikäfer sind selten geworden. Nachdem in den vergangenen Jahren kaum welche zu sehen waren, sind jetzt aber bereits die ersten neuen Exemplare geschlüpft. Josef Wilhelm, Gärtner aus Leidenschaft, hat auf seinem 1,4 Hektar großen Gartengelände in den Wadgasser Schweizer Wiesen seinen ersten Maikäfer für dieses Jahr entdeckt – und zwar an einem Salatpflänzchen.

Die kalten Morgentemperaturen machten dem Tierchen sichtlich zu schaffen, aber die „Wiederbelebungsversuche“ im wärmeren Gewächshaus waren erfolgreich, sodass der Käfer im Laufe des Tages wieder ausgewildert werden konnte. Schon vor einer Woche hatte Josef Wilhelm einen Maikäfer entdeckt, der aber die eisige Witterung nicht überlebte.

Im großen Garten des 69-jährigen Hobbygärtners hat die Obstblüte bei Birne, Kirsche, Quetsche, Mirabelle und Nashi (Asiatische Birne) begonnen. Und auch seine vielen Apfelbäume – mehr als 120 verschiedene Arten wachsen auf dem Gelände – stehen auch schon kurz vor der Blüte. Wenn das Wetter mitspielt, darf seinen Beobachtungen nach erneut auf ein überdurchschnittlich gutes Obstjahr gehofft werden. Nach seinen Worten ist dies gar nicht so häufig, denn viele Obstsorten seien alternierend, was bedeutet, dass einem guten Erntejahr zumeist ein deutlich schlechteres folgt.