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Leserbrief
Gedanken um die Daseinsvorsorge

„Wenig Jobs, aber viel Platz zum Wohnen“, SZ vom 14. September red

Wadgassen macht sich Gedanken um die Daseinsvorsorge. Dass einiges fehle, sei erkannt: „Spielhallen, Bordelle und eine Drogerie“, und das beim demografischen Wandel, wo es immer weniger Wadgasser geben wird, die Alten immer mehr und älter werden. Für ein Bordell sei halt der „Ort“ zu klein. Für Spielhallen sei ein generelles Nein nicht möglich. Daher also die Suche nach „unproblematischen“ Standorten. Genannt sind die Wendelstraße und das Gewerbegebiet Sitters. Das für „Vergnügungsstätten“ mögliche Gebiet dort soll anders zugeschnitten werden. Gerade das aber, abseits gelegen, steigert doch die Kriminalitätsrate. Unnötig, dass man überhaupt daran denkt, oberhalb des Waldwinkels in Hostenbach Wald zu opfern. Auch fehle Platz für größere Gewerbegebiete. Dafür muss man doch nicht in einen unnötigen Wettbewerb mit Saarlouis treten. Wadgassen wird auch nicht gerade eine Touristenhochburg. Der Gemeinderat hat hier viel zu tun.


Günter Schott, Wadgassen