Kappensitzung der Glasspatzen in Hostenbach

Kostenpflichtiger Inhalt: Kappensitzung : Faasendkrimi Wadegotia: „Mir woren et nit“

Stimmung außer Rand und Band unter den 600 Gästen der Glasspatzen in der Glückaufhalle in Hostenbach.

Die Fans tanzen auf den Tischen, die Gardemädchen stürmen völlig unplanmäßig die Bühne. Na, wenn das mal keine gute Stimmung war in der Hostenbacher Glückaufhalle! Zum „Faasendkrimi Wadegotia – Aktenzeichen Alleh Hopp“ hatten die Wadgasser Glasspatzen eingeladen, und rund 600 Freunde und Faasendfans waren gekommen. Gleich bei der Eröffnung tauchten Akteure und Gäste tief ein in das literarische und musikalische Krimi-Thema, als nämlich James Bond und Miss Moneypenny umrahmt von einem musikalischen Krimi-Medley die Sitzung eröffneten.

Für weitere Kapitel des Wadegotia Krimis wurden dann vor allem die Garden viel bejubelt: Die Nachwuchsgardemädchen der Kinder- und Jugendgarde mit ihrem Showtanz „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, die Aktiven, die den „Waagasser Tatort“ untersuchten, und das Männerballett „Nie all do“, das auf diese Untersuchung mit „Mir woren et nit“ antwortete. Da waren natürlich lautstark Zugaben gefordert.

Die Wadgasser Kostümkappensitzung war in dieser Session aber auch eine Sitzung der Büttenpremieren. Neu in der Bütt war Mischa Müller, der als Studienrat Nachhilfe in Demokratie und politischen Anstand gab. Neu auch Felix Fecht und Juliane Hick, beide 14 und 15 Jahre alt, die im sturmfreien Elternhaus Party gemacht haben. Lara Ries (17), die vierte im Bunde der Glasspatzen-Newcomer musste auf der Suche nach dem Traumboy erkennen, dass keiner dem Vater das Wasser reichen kann. Auch Celine Wassmuth, Newcomerin 2019, war wieder in der Glasspatzen-Bütt gestiegen, und zwar mit der vehementen Forderung: „Mehr Frauen in den Elferrat!“ Am brausenden Beifall für den Glasspatzen-Nachuchs zeigte sich wieder einmal, dass jahrelange unermüdliche Nachwuchsarbeit gute Früchte trägt.

Aber auch Glasspatzen-Urgestein war zu hören: der Wadgasser Obermessdiener Florian Trampert beispielsweise. Riesigen Beifall gab es natürlich auch für die klassischen Gardemärsche der Wadgasser Tanzmädchen, das Jugendtanzpaar Dana Junkes und Leon Reichert sowie für Tanzmariechen Madita Balla.