„Jede Bewegung ist viel anstrengender“

Wadgassen · Innerhalb von vier Jahren haben sich die Teilnehmer-Zahlen an den saarländischen Beachtennis-Meisterschaften verdoppelt. Jetzt wurde in Wadgassen auf drei Plätzen parallel um die Titel gespielt.

 Schlägertypen der angenehmen Art: Tim Focht (links) und Justin Klein gewannen die Beachtennis-Saarlandmeisterschaft und fahren jetzt zur DM. Foto: Rolf Ruppenthal

Schlägertypen der angenehmen Art: Tim Focht (links) und Justin Klein gewannen die Beachtennis-Saarlandmeisterschaft und fahren jetzt zur DM. Foto: Rolf Ruppenthal

Foto: Rolf Ruppenthal

Sonne satt. Umherfliegender Sand. Präzise geschlagene Bälle. Kennt man eigentlich vom Beachvolleyball. Doch weit gefehlt. Vor einer Woche gingen auf der Drei-Feld-Anlage im Parkbad in Wadgassen die 13. saarländischen Beachtennis-Meisterschaften über die Bühne. Eine Sportart, die sich immer noch in den Kinderschuhen befindet, sich aber dennoch eines stetig wachsenden Interesses erfreut, wie Harald Schröder aus Saarbrücken, Oberschiedsrichter des Wettbewerbs, sagt: "Vor vier Jahren hatten wir 30 Teilnehmer, in diesem Jahr konnten wir 62 Anmeldungen verzeichnen."

Von der großen Schwester, dem Tennis, unterscheidet sich das Beachtennis im Wesentlichen in der Netzhöhe, die mehr der Höhe beim Beachvolleyball ähnelt und natürlich in der Beschaffenheit des Untergrundes, erklärt Samira Backes vom TC Homburg, die kurz zuvor bei knapp 30 Grad und hervorragendem Untergrund die Saarlandmeisterschaft im Damen-Doppel mit ihrer Partnerin Jana Schuhler (TC Bübingen) gewann: "Jede Bewegung ist viel anstrengender als beim normalen Tennis." Vielleicht machten die beiden auch deshalb im Finale gegen Sylvia Riefer und Tina Schwan (beide TC Winterbach) beim 6:2 und 6:2 kurzen Prozess.

Bei den Herren sicherte sich das Doppel Tim Focht (TZ Sulzbachtal ) und Justin Klein (TZ Sulzbachtal ) den Titel. Sie siegten im Finale mit 6:2 und 6:3 gegen Carsten und Markus Scholtes aus Beckingen.

Im Mixed setzten sich Kai Besch (TC Hasborn-Dautweiler) und Tina Schwan (TC Winterbach) durch. Sie ließen im Finale Matthias Jacobi (TC Merzig) und Rebecca Krier (TC Koblenz) beim 6:2 und 6:2 keine Chance. Besch hatte gemeinsam mit Alexander Scherer (ebenfalls Hasborn-Dautweiler) bereits im Herrendoppel Platz drei belegt.

Alle drei Siegerteams qualifizierten sich für die deutschen Meisterschaften, die vom 12. bis zum 14. September in Berlin ausgetragen werden. "Wir werden dort unser Bestes geben. Hauptsache aber ist, wir sind dabei", sagten Focht und Klein.

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