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Hostenbacher feiern den Turniersieg

Hostenbacher feiern den Turniersieg

Hostenbach. Wenn Zuschauerränge und Bäuche gefüllt sind, freut sich der Veranstalter. Der Veranstalter ist in diesem Fall der SSC Schaffhausen. Der richtete von Montag bis Dienstag in der Glückauf-Halle in Hostenbach ein Qualifikationsturnier für das Volksbanken-Hallenmasters aus. 17 Fußball-Mannschaften, die meisten aus dem Umkreis von Wadgassen, traten an

Hostenbach. Wenn Zuschauerränge und Bäuche gefüllt sind, freut sich der Veranstalter. Der Veranstalter ist in diesem Fall der SSC Schaffhausen. Der richtete von Montag bis Dienstag in der Glückauf-Halle in Hostenbach ein Qualifikationsturnier für das Volksbanken-Hallenmasters aus. 17 Fußball-Mannschaften, die meisten aus dem Umkreis von Wadgassen, traten an. Und am Ende setzte sich Favorit und Titelverteidiger SF Hostenbach durch.Die Sportfreunde waren mit einem 2:3 gegen die Sportfreunde Saarbrücken und einem 1:1 gegen den SSV Überherrn II allerdings holprig gestartet. "Wir haben uns am Anfang zu sicher gefühlt und waren ein bisschen nachlässig. Dann haben wir uns aber von Spiel zu Spiel gesteigert", sagt Salvatore Burgio, eigentlich Trainer der zweiten Mannschaft, der als Vertretung für Trainer Andreas Zimmer fungierte. Vor allem der überragende Torwart Yannick Brotzmann spielte eine wichtige Rolle.Im Halbfinale mussten die SF Hostenbach gegen den SC Großrosseln II ins Siebenmeterschießen. Der Franzose Brotzmann hielt gleich zwei Siebenmeter hintereinander und bringt seine Mannschaft so ins Finale. "Ich hoffe, dass wir diese Euphorie in unser eigenes Turnier mitholen können", erzählte Brotzmann nach dem Spiel. Denn die SF Hostenbach sind am kommenden Wochenende ebenfalls Ausrichter eines Qualifikationsturniers.Im Finale traf Hostenbach auf einen Überraschungsgegner, den VfB Luisenthal. Auch wenn Luisenthal deutlich mit 0:5 unterlag - dass eine Mannschaft aus der Kreisliga A Warndt so weit kommt, damit hatte niemand gerechnet. Im Spiel um Platz drei schlug der SC Großrosseln II den SSV Überherrn II mit 8:3. Die Überherrner (Kreisliga A Saar) waren trotzdem zufrieden. "Wir wussten, dass Großrosseln besser ist. Wir können stolz sein, dass wir uns so achtbar gegen mehrere Landesligisten geschlagen haben", sagte Überherrns Trainer Dieter Vier. Erich Brücker, Kreisvorsitzender Westsaar und offizieller Beobachter des Saarländischen Fußballverbandes, meinte: "Es gab viele Lokalderbys. Deswegen hat auch der kämpferische vor dem spielerischen Aspekt überwogen. Der Ehrgeiz ist groß, gegen einen Nachbarverein zu gewinnen", zog Brücker Bilanz. Mit drei Roten Karten war es jedoch kein übertrieben hartes Turnier.Das Team des Ausrichters musste sich zwar schon nach einem 3:1 gegen die SF Wadgassen und einem 1:5 gegen Überherrn II in der Vorrunde verabschieden, das Turnier hatte sich für den SSC Schaffhausen aber trotzdem gelohnt. 450 zahlende Zuschauer schauten sich an zwei Tagen die Spiele an. "Ohne solche Feste könnte der Verein überhaupt nicht überleben", sagte der Vereinsvorsitzende Stephan Blaß. "Ohne solche Feste könnte der Verein überhaupt nicht überleben."Stephan Blaß, Vorsitzender des SSC Schaffhausen