Die Sanierung des Wasserhochbehälters in Wadgassen ist abgeschlossen

Hochwasserbehälter : Der Wasserhochbehälter in Wadgassen ist saniert

Die Sanierung des im Jahre 1967 in Betrieb gegangenen Hochbehälters im Wadgasser Wald ist abgeschlossen. Hierbei wurden sämtliche Rohrleitungen und Anlagen erneuert sowie eine neue Fernwirkanlage installiert.

In den beiden Kammern zur Speicherung des Trinkwassers wurden Beschichtungen und Anstriche entfernt und durch neue ersetzt. Des weiteren wurden Riss- und Schadstellen umfassend saniert.

 Nachdem im vergangenen Jahr die erste Kammer an der Reihe war, erfolgte nun zuletzt die Sanierung der zweiten Kammer. Sie war in einem wesentlich schlechteren Zustand als die erste. Nach Aussagen der Fachleute ist dies jedoch keineswegs außergewöhnlich: Unterschiedliches Material und andere Arbeitskräfte sind die Ursachen. Dazu kommt, dass früher der Beton noch mit Hand angemischt wurde und zudem auch durchaus unterschiedliche Belastung durch Umwelteinflüsse auftreten können.

„Nach 50 Jahren war eine derartige Grundsanierung notwendig“, betonte Bürgermeister Sebastian Greiber bei einem Ortstermin. Bei der Sanierung der zweiten Kammer musste auch hier in mühevoller Handarbeit die komplette Putzschicht, auch die an der Decke, entfernt werden, damit danach mit der Bearbeitung der Stahlbewehrung begonnen werden konnte. Um den schnellstmöglichen Ablauf zu garantieren, waren alle Sanierungsarbeiten sorgfältig und minutiös vorbereitet worden. „Nicht zuletzt dem guten Zustand der ersten Kammer war es zu verdanken“, sagt Greiber, „dass es in Wadgassen keinerlei Versorgungsprobleme mit Wasser gegeben hat.“

Das alles hat aber auch seinen Preis und kostet Geld: Die Sanierung der zweiten Kammer schlägt mit insgesamt 600 000 Euro zu Buche, 180 000 Euro für den Anlagenbau, 420 000 Euro für die Bauwerkssanierung.

Jede der beiden Kammern des Wadgasser Wasserhochbehälters weist einen Durchmesser von 16,80 Metern auf und fasst jeweils 1000 Kubikmeter Wasser.

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