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„Es dreht sich viel um die Liebe“

Yann Loup Adam singt am Samstag in Wadgassen Eigenes und Coversongs. Foto: Jeam M. Laffitau
Yann Loup Adam singt am Samstag in Wadgassen Eigenes und Coversongs. Foto: Jeam M. Laffitau FOTO: Jeam M. Laffitau
Wadgassen. Den Vater kennt fast jeder Musikfreund der Region: Marcel Adam. Der Sohn, Yann Loup Adam, 23, macht sich gerade einen Namen als Musiker und Chansonnier. Was Vater und Sohn verbindet, erzählt er im Gespräch mit SZ-Redakteur Johannes Werres. Adam gibt am Samstag ein Konzert in Wadgassen.

Herr Adam - Sohn von Marcel Adam und wie er Musiker . Was unterscheidet Sie, was ist gemeinsam?

Adam: Ich habe sicher die Bühnenpräsenz von ihm geerbt, also nicht bloß dazustehen und ein Lied nach dem anderen runterzuklappern, sondern dem Publikum etwas zu erklären, auch persönliche Sachen. Ich mache genau wie mein Papa sehr viel Chanson, eine Mischung aus deutschen und französischen Liedern.

Ihr Vater hat ein besonderes Faible für Regionales, für Lieder im moselfränkischen Dialekt. Sie auch?

Adam: Mein Vater singt mehr in Mundart, ich dafür auch mal auf Englisch, deswegen ist meine Songauswahl auch anders, man könnte sagen: moderner. Mit dem Moselfränkischen verhält es sich so, dass ich es nicht schreiben kann. Singen auf Lothringisch kann ich durchaus. Auf meiner CD ist auch eins drauf. Ich stehe schon dahinter, ich möchte es auch fortführen, aber ich kann es selber noch nicht schreiben.

Ihre Texte sind auf Englisch, Französisch, Deutsch. Was sind Ihre Themen?

Adam: Es dreht sich sehr viel um die Liebe , vor allem bei den Liedern, die ich selber schreibe. Liebe zu Frauen, zu einer Stadt, New York, zum Beispiel. Es gibt auch sehr nachdenkliche Lieder wie das von Francis Cabrel, La Corrida, da geht es um den Stierkampf .

Wie lassen sich Ihre Lieder charakterisieren? Als Chansons?

Adam: Ja, nichts Heftiges, alles ist sehr akustisch geprägt. Auf meiner CD, die "Carte de Visite" heißt und genauso gemeint ist, meine musikalische Visitenkarte, liegt der Anteil meiner eigenen Lieder ungefähr bei 70 Prozent.

Ist Musik Ihr Beruf?

Adam: Ich bin jetzt Personalreferent bei einer großen Firma, Johnson Controls, einem Auto-Zulieferer im Supplier-Park in Saarwellingen. An meinem Vater habe ich ja gesehen, wie schwer es ist, ganz von der Musik zu leben. Für mich ist die Musik derzeit das zweite Standbein. Ohne Druck und mit viel Spaß.

Was bekommt das Publikum am Samstag im Abteihof in Wadgassen zu hören?

Adam: Lieder von meiner CD, aber wir spielen natürlich nicht die ganze CD runter. Dazu ein paar bekannte Sachen. Eine ganz gesunde Mischung, denke ich, zwischen Eigenem und Coversongs, auch zwischen den Sprachen. Die Produktion der CD war sehr aufwendig, mit großer Besetzung. Das wird beim Konzert natürlich anders sein, es hat einen ganz eigenen Charakter.

Konzert am kommenden Samstag, 7. März, 20 Uhr, Abteihof Wadgassen (Saarstraße, Gebäude Zeitungsmuseum). Adam kommt mit Band (dabei ist auch Guido Allgaier) nach Wadgassen . Karten: Kulturamt der Gemeinde, zwölf Euro.

yannloup.de