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An der Brücke Wadgassen an der A 620 wird zwei Jahre lang gebaut

Baustelle : Zwei Jahre Baustelle an der A 620

Entlang der Autobahn bei Wadgassen saniert der LfS Brücke und Lärmschutzwand.

Zwei Jahre lang wird an der Autobahn A 620 bei Wadgassen gebaut. Wie der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) mitteilt, beginnt im März die Instandsetzung zweier Brückenbauwerke, außerdem wird die Lärmschutzwand zwischen Wehrden und Wadgassen zum Teil neu gebaut.

Zunächst sind voraussichtlich Mitte März Arbeiten zu Verkehrssicherung und Markierung erforderlich.

Die Hauptbaumaßnahme gliedert sich dann in mehrere Bauphasen: Dazu gehören im Wesentlichen der Rückbau des Fahrbahnbelages und der Straßenabläufe, verschiedene Abbrucharbeiten, Vorbereitung der Betonoberflächen, der Einbau neuer Fahrbahnübergangskonstruktionen, neuer Straßenabläufe und Entwässerungsrohre sowie die Herstellung der Überbauten und des Asphalts.

Zudem werden durch den Einbau von Mikropfählen, die Vergrößerung der Pfahlkopfplatte und Stützen, die Änderung des Lagerkonzeptes und die Schubverstärkung die Brücken stabilisiert.

Während der ersten Bauphase, von Ende März bis November, wird der Verkehr in Höhe Wadgassen auf der Richtungsfahrbahn Luxemburg jeweils einstreifig am Baufeld vorbei geführt. In der anschließenden Winterpause wird das Baufeld geräumt. Bis Mitte März 2020 kann der Verkehr ungehindert fließen.

In der zweiten Bauphase, von Ende März bis November 2020, werden beide Brückenbauwerke auf der Richtungsfahrbahn Luxemburg instand gesetzt. Dazu wird der Verkehr auf die Fahrbahn nach Saarbrücken verschwenkt und dort in beiden Fahrtrichtungen jeweils einstreifig geführt.

Die Wirtschaftswege unter den beiden Brücken müssen während der Bauarbeiten für den öffentlichen Verkehr ebenso gesperrt werden wie der Abschnitt des Bisttal-Radweges, der das Baufeld kreuzt. Nutzer des Bisttal-Radweges folgen der innerörtlichen Umleitung über die Saarstraße und die Lindenstraße in Wadgassen.

In der dritten Bauphase erfolgen weitere Instandsetzungsarbeiten beider Brückenbauwerke sowie die Herstellung der Rückhaltesysteme in den Mittelüberfahrten. Die Bauarbeiten sollen im November 2020 abgeschlossen werden.

Die Baukosten betragen rund 8,1 Mio. Euro aus Mitteln des Bundes.

Der LfS rechnet während der gesamten Bauzeit, insbesondere im Berufsverkehr, mit unvermeidbaren Störungen. Nach Möglichkeit sollen Autofahrer auf verkehrsarme Zeiten oder den ÖPNV ausweichen.