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Von der Kampfkunst zur Bewegungslehre

Von der Kampfkunst zur Bewegungslehre

Saarlouis. Ursprünglich war T'ai-Chi-Ch'uan (so die korrekte Bezeichnung) eine aus dem Kaiserreich China stammende Kampfkunst. Erst in jüngerer Zeit entwickelte sich daraus ein System der Bewegungslehre, das sowohl der körperlichen Gesundheit als auch der Persönlichkeitsentwicklung dient. Rund 70 Kursteilnehmer zählt das Tai-Chi-Zentrum Saarlouis mittlerweile

Saarlouis. Ursprünglich war T'ai-Chi-Ch'uan (so die korrekte Bezeichnung) eine aus dem Kaiserreich China stammende Kampfkunst. Erst in jüngerer Zeit entwickelte sich daraus ein System der Bewegungslehre, das sowohl der körperlichen Gesundheit als auch der Persönlichkeitsentwicklung dient. Rund 70 Kursteilnehmer zählt das Tai-Chi-Zentrum Saarlouis mittlerweile. Bei den Kursleitern Hans-Günther Meiers-Leick und Petra Mönig-Herrmann lernen sie Tai Chi und Qi Gong von den allgemeinen Grundregeln bis zu den besonderen Stilrichtungen. Eine Kostprobe erhielten die Besucher beim Jubiläumsfest. Hier zeigten die Kursteilnehmer mit ihren beiden Lehrern das bisher Erlernte. Martina Scharfe von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) begrüßte die Besucher, und Sylvia Leick führt durch das Programm. Hans-Günther Meiers-Leick zeigte eindrucksvolle Demonstrationen mit dem Langstock und dem Schwert. Petra Mönig-Herrmann beeindruckte mit der Tai-Chi-Fächerform. Weil es früher den Frauen oftmals verboten war, die Kampfkunst mit Waffen zu erlernen, übten sie mit dem Fächer die gleichen Figuren wie für Dolch, Säbel oder Schwert. Die Fächerform, insbesondere mit zwei Fächern, ist sehr anspruchsvoll und gleichzeitig auch sehr ästhetisch. Im Anschluss zeigten Hans-Günter Meiers-Leick und seine Frau Sylvia eine Partnerübung mit Kurzstock. Der 1,28 Meter lange Stock diente früher Reisenden als Wanderstab und äußerst wirkungsvolle Waffe. redKontakt: Hans-Günther Meiers-Leick, Telefon (06831) 41 308, E-Mail: hg-ml@arcor.de