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VfB Gisingen: "Die Situation ist dramatisch schwierig"

VfB Gisingen: "Die Situation ist dramatisch schwierig"

Gisingen. Diese Spielzeit hatte sich der VfB Gisingen ganz anders vorgestellt: In der Fußball-Kreisliga A Saar wollte der VfB mindestens einen einstelligen Tabellenplatz belegen. Doch vier Spieltage vor Ende der Hinrunde ist der VfB mit nur sieben Punkten Tabellen-Vorletzter. Der angepeilte einstellige Tabellenplatz ist bereits zehn Zähler entfernt

Gisingen. Diese Spielzeit hatte sich der VfB Gisingen ganz anders vorgestellt: In der Fußball-Kreisliga A Saar wollte der VfB mindestens einen einstelligen Tabellenplatz belegen. Doch vier Spieltage vor Ende der Hinrunde ist der VfB mit nur sieben Punkten Tabellen-Vorletzter. Der angepeilte einstellige Tabellenplatz ist bereits zehn Zähler entfernt. Hauptgrund für das schwache Abschneiden des VfB ist die dünne Personaldecke. Doch die kam nicht ganz unvorhersehbar: Vor der Saison hatten wichtige Leistungsträger wie Dennis Reck (SF Saarfels) oder Marc Paul (DJK Saarwellingen) den VfB verlassen. Führungsspieler wie Markus Geilenkirchen, Robert Zenner, Aleksander Juric oder Reiner Hirschauer beendeten ihre Karriere. Geilenkirchen, Zenner und Hirschauer erklärten sich vor kurzem bereit, ab und zu der Mannschaft zu helfen. "Die Situation ist dramatisch schwierig. Ich bin schon 18 Jahre Trainer, aber so etwas habe ich noch nie gehabt", sagt Trainer Karl-Heinz Bohnenberger. Da es schon bei der ersten eng ist, besteht seine zweite Mannschaft zu mehr als der Hälfte aus AH-Spielern. Bohnenberger hofft, dass er mit Verpflichtungen in der Winterpause den Kader vergrößern kann. "Drei bis vier Spieler wollen zu uns kommen, das geht aber im Winter nur, wenn der abgebende Verein zustimmt", erklärt Bohnenberger. "Sollte sich an der personellen Situation nichts ändern, werde ich zum Saisonende aufhören", stellt der Trainer klar. Auf einen Gegner, der ebenfalls bislang hinter den Erwartungen zurückblieb, trifft der VfB am Samstag um 15 Uhr. Dann spielt die Bohnenberger-Elf zu Hause gegen den Tabellen-Zwölften SV Lisdorf. "Ich sehe uns als Außenseiter, da bei Lisdorf einige zuletzt verletzte Spieler mit dabei sind", erklärt Bohnenberger. sem