St. Barbara soll besser werden

St. Barbara. "Das hier könnte ein Dorfplatz sein." Nachdenklich steht Gerhard Fischer vor dem ehemaligen Feuerwehrgerätehaus in St. Barbara. Die Lage wäre fantastisch. Denn nicht weit weg fällt der Hansenberg zum Blauloch ab und gibt einen weiten Blick ins südwestliche Saarland frei "Aber der Asphalt hier müsste raus", sagt Wallerfangens Bürgermeister Günter Zahn

St. Barbara. "Das hier könnte ein Dorfplatz sein." Nachdenklich steht Gerhard Fischer vor dem ehemaligen Feuerwehrgerätehaus in St. Barbara. Die Lage wäre fantastisch. Denn nicht weit weg fällt der Hansenberg zum Blauloch ab und gibt einen weiten Blick ins südwestliche Saarland frei "Aber der Asphalt hier müsste raus", sagt Wallerfangens Bürgermeister Günter Zahn. "Vielleicht könnte man das mit Split auffüllen, oder mit feinem Kies wie beim Nachbargrundstück."Anwohner sollen auf keinen Fall übergangen werden, betont Ortsvorsteher Stefan Schirra. Ohne deren Zustimmung könne nichts gemacht werden, "so schön es auch sein sollte".

Eine Runde durch das Dorf auf dem Hansenberg stand am Mittwochmittag für Bürgermeister und Ortsvorsteher an. Mit dabei war Schirras Stellvertreter, Manfred Ulrich, Ortsdiener Franz Josef Both sowie der für die Region Saargau zuständige Planer, Jens Reiter.

"Eine Begehung" sei das, um sich mal ein Bild von der Situation vor Ort zu machen, sagt Gerhard Fischer. Er hat bereits in der Gemeinde Überherrn zusammen mit aktiven Bürgern zahlreiche Ortseingänge aufgewertet. "Da könnte man ein Willkommensschild hinmachen", schlägt er in der S-Kurve vor der östlichen Ortseinfahrt vor.

Im Ort fielen ihm die vielen Flächen mit Asphalt oder Betonplatten auf. So am Ortseingang aus Richtung Gisingen. Mittelgroße Bäume kann sich Fischer hier am Straßenrand vorstellen, vielleicht auch eine Hecke. Denn die recht gerade und übersichtliche Schlossbergstraße lädt zum Rasen ein. "Wird die Fahrbahn optisch verengt, kann man das Tempo aus dem Durchgangsverkehr rausholen."

Spaziergang am Hang nahe dem alten Feuerwehrgerätehaus (von links): Bürgermeister Günter Zahn, Ortsvorsteher Stefan Schirra, Gerhard Fischer, Ortsdiener Franz Josef Both, Planer Jens Reiter und stellvertretender Ortsvorsteher Manfred Ulrich. Foto: Johannes Bodwing.

Ein Konzept für St. Barbara erstellt Fischer nun. Im März/April soll es dem Ortsrat vorgestellt werden. Danach gebe es auch eine Beteiligung der Bürger, versprach Ortsvorsteher Schirra. Ziel sei nicht nur eine rein optische Verbesserung, sondern auch mehr Lebensqualität im Dorf. Dafür gebe es Fördermittel, sagte Jens Reiter. "Aber nur, wenn die Bürger mit anpacken. Dann lässt sich etwa die Hälfte der Kosten einsparen."