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Ortseingang attraktiver machen

Berus. Mit Riesenschritten schreitet das Projekt "Gestaltung der Ortseingänge" in Berus voran. Mittlerweile nehmen die Vorstellungen, wie sie Gerhard Fischer in seinem Konzept für die Region Saargau erarbeitet hat, Formen an. Berus ist der erste Ort auf dem Saargau, der bereits fleißig an der Umsetzung arbeitet Von SZ-Mitarbeiterin Heike Theobald

Berus. Mit Riesenschritten schreitet das Projekt "Gestaltung der Ortseingänge" in Berus voran. Mittlerweile nehmen die Vorstellungen, wie sie Gerhard Fischer in seinem Konzept für die Region Saargau erarbeitet hat, Formen an. Berus ist der erste Ort auf dem Saargau, der bereits fleißig an der Umsetzung arbeitet. Dazu hat sich eine Bürgerwerkstatt gegründet, mit Menschen aus dem Ort, die fleißig zur Tat schreiten. Einige Samstage in den vergangenen Wochen gingen für Vasilijie Carapic, Wolfgang Haas, Franz Kiessel, Toni Schmitt und Herbert Rullang von der Bürgerwerkstatt mit handfester Arbeit los. An zwei Stellen ist geschuftet worden. Die Männer haben in der Lothringerstraße, Ecke Konrad-Adenauer-Straße, bisher ein Pflanzenbeet angelegt. Sie stellten auch eine schöne Ruhebank auf, und für ein optisches Highlight sorgen wuchtige Findlinge. Unterstützung bekommen die Männer bei ihrer Arbeit von Werner Maas und Norbert Weber vom Bauhof. "Es soll ein schöner Aufenthaltsort entstehen, der sich der Historie des Saargaus anpasst", erklärte Fischer. Und zur Geschichte des Saargaus gehört der Gaustein. Er steht im Mittelpunkt der Gestaltungsmöglichkeiten, was besonders am Ortseingang von Bisten aus kommend nicht zu übersehen ist. Dort haben Dieter und Christoph Wiegand um das Blumenbeet herum eine Mauer aus Gaustein errichtet. Mitten drin steht eine Holztafel mit dem Ortsnamen und dem Wahrzeichen des Ortes, die St.-Oranna-Kapelle. Diese drei Attribute - Gaustein, Holztafel mit Wahrzeichen - sollen für den Wiedererkennungswert sorgen. In weiteren Aktionen sollen Hinweisschilder folgen, die, so erläutert Fischer, ebenfalls "Saargau gerecht" aussehen werden. Aufenthaltsbereiche im Ortszentrum, Ortseingangsgestaltung aus Richtung Ittersdorf kommend und ein markanter Punkt in der Ittersdorfer Straße, allerdings außerhalb des Ortes, sind weitere Projekte, die dem Saargau ein einheitliches Bild verpassen. Die "Region Saargau" ist ein Ilek-Projekt, ein integriertes ländliches Entwicklungskonzept des Umweltministeriums und der Region, das von Bund, Land und der Europäischen Union gefördert wird. Fischer hat das Konzept der Ortseingangsgestaltung vorgestellt. Bisten steckt bereits mitten in den Vorbereitungen, Altforweiler hat seine Bereitschaft signalisiert, mitzumachen. Für Fischer bleibt es weiterhin spannend, welche Saargau-Ortschaften aus den Gemeinden Wallerfangen sowie Rehlingen-Siersburg sich beteiligen werden. "In Berus zumindest ist die Begeisterung deutlich zu spüren", sagte Fischer.