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| 20:27 Uhr

Lasershow trifft Mittelalter

Freie Improvisationen und packende Rhythmen spielten „Abstruse Freecore“ Samstagnacht im Burggraben der Teufelsburg. Foto: Johannes A. Bodwing
Freie Improvisationen und packende Rhythmen spielten „Abstruse Freecore“ Samstagnacht im Burggraben der Teufelsburg. Foto: Johannes A. Bodwing FOTO: Johannes A. Bodwing
Felsberg. Bunt und rockig ging es am Wochenende auf der Teufelsburg zu. Auf dem ersten „Fest der freien Musik“ feierten die Besucher bis in die Morgenstunden – trotz kurzem Stromausfall. Johannes A. Bodwing

Schon von Weitem hoben sich am Wochenende die farbigen Mauern der Teufelsburg gegen den Nachthimmel ab. Zwei Tage lang war die Anlage bei Felsberg wirkungsvoll ausgeleuchtet, im Burggraben stand die Bühne für Musiker bereit zum ersten "Fest der freien Musik". "Der Freitag ging bis Samstagmorgen um sechs Uhr", sagte Organisator Holger Zenner. Von allem etwas boten die Musikbeiträge, von Solisten bis zu fünfköpfigen Bands. Besucher saßen auf weißen Lounge-Stühlen im Graben oder rustikal im Gras. Andere nutzten die unterschiedlichen Ebenen der Burg als Zuschauertribünen und die hölzerne Grabenbrücke. Mit Stücken von Rocklegenden wie Deep Purple und AC/DC überzeugte "Mosquito Warfare" am Samstagabend. Nach einer längeren Umbaupause spielten "Abstruse Freecore" einen Mix aus Deutschrock, Psychedelic und vielfältigen Musikstilen.

Und dann war einfach mal der Strom weg. Dem Aggregat, das mit 100 Kilowatt den gesamten Strombedarf abdeckte, war ein paar Minuten lang der Betriebsstoff ausgegangen. Es wurde dunkel, fast so wie im Mittelalter. Doch wozu gibt es Schlagzeuger? Mit Verve improvisierte Zenner während der stromlosen Phase. Hinter ihm auf dem Sandsteinplateau füllten Olaf Endres und Helfer eilig das durstige Aggregat auf. Das lief erst nach mehreren Startversuchen wieder an.

Schließlich wurde es erneut bunt auf der Burg. Verstärker und Mischpulte blinkten auf zur Fortsetzung der Show. Im Hintergrund zauberte eine Lasershow Figuren auf die Felswand, helle Scheinwerfer tasteten sich in den Nachthimmel. Das "Fest der freien Musik" könnte auch im nächsten Jahr wieder stattfinden. Erneut in Kooperation mit der Gemeinde, sagte Zenner. "Das war jetzt mal ein Test, wie es ankommt."