Kunst verbindet die Schüler

In der Warndtwald-Schule werden Jugendliche über Workshops zusammengeführt.

Künstlerisches Arbeiten kann schöpferische Kräfte freisetzen und dabei helfen, die Herausforderungen des Lebens zu bewältigen. Dies betonte der Überherrner Künstler Gerhard Fischer, der mit syrischen Jugendlichen der Schule am Warndtwald Überherrn im Rahmen eines Workshops beeindruckende Skulpturen geschaffen hat (wir berichteten). Dabei sollen die Schüler traumatisierende Erlebnisse verarbeiten und auch ihre Deutschkenntnisse verbessern, sagte Schulleiter Carsten Broy. "Schule ist aber mehr als nur Deutsch lernen", führte er weiter aus. 14 Tage sind die Speckstein-Skulpturen der acht Schülerinnen und Schüler im Alter von zwölf bis 17 Jahren in einer Ausstellung mit dem Titel "Zufluchten" im Foyer des Überherrner Rathauses zu sehen. Bei der Eröffnung berichteten die Jugendlichen über ihre einschneidenden Erlebnisse und Erfahrungen auf der Flucht aus ihrer Heimat. Bürgermeister Bernd Gillo würdigte in seinem Grußwort die wichtige Arbeit und das große Engagement der Schule und von Bildhauer Gerhard Fischer, der in der Vergangenheit zudem bereits Bemerkenswertes in den Bürgerwerkstätten der einzelnen Ortsteile geleistet habe.