Hallenturnier des SV Felsberg in der Adolf-Collet-Halle am Wochenende

Hallenfußball : Felsberg träumt vom Sprung aufs Treppchen

20 Mannschaften kämpfen beim Turnier des SVF um den Sieg. Favorit ist Rehlingen-Fremersdorf.

(bene) Die siebte Auflage des Fußball-Hallenturniers von Kreisligist SV Felsberg gehört zu den kleineren im Qualifikationsreigen für das Masters-Finale. Dennoch kommen die Besucher an diesem Wochenende in der Überherrner Adolf-Collet-Halle beim Shell-Station-Reiter-Cup angesichts der vielen brisanten Lokalduelle sicherlich auf ihre Kosten.

 Turnierfavorit unter den insgesamt 20 Mannschaften ist der klassenhöchste Starter, die SF Rehlingen-Fremersdorf. Der Saarlandliga-Aufsteiger ist zugleich Titelverteidiger des Felsberger Turniers, wo in diesem Jahr 31 Wertungspunkte verteilt werden. Das Vorjahresfinale wurde dabei zum regelrechten Drama, denn Rehlingen-Fremersdorf erlangte gegen den Verbandsligisten SSV Überherrn erst in der Verlängerung des Siebenmeterschießens die Oberhand – mit 16:15 (!). Rang drei ging an Landesligist SV Friedrichweiler, der auch diesmal wieder zu den Geheimfavoriten zählen dürfte.

Die Gastgeber aus der Kreisliga gehen beim Heimturnier als Außenseiter ins Rennen, im Vorjahr war in der Zwischenrunde Endstation: „Unser Minimalziel ist es, am zweiten Turniertag noch dabei zu sein. Insgeheim hoffen wir darauf, vielleicht mal aufs Treppchen beim eigenen Turnier zu kommen. In Diefflen haben wir zuletzt ja überraschend das Viertelfinale erreicht und dabei immerhin den 1. FC Saarbrücken II aus dem Turnier gekegelt. Das macht uns Hoffnung“, sagt Thomas Wiegand. Er trainiert den aktuellen Tabellen-Sechsten der Kreisliga A Saar gemeinsam mit Peter Sven Selzer.

Die Tendenz gehe auch dahin, dass die Zusammenarbeit zwischen dem Verein und dem Spielertrainerduo weiter fortgesetzt werde, sagt Wiegand. Eine Entscheidung sei in den nächsten Tagen zu erwarten. „Die Zusammenarbeit verläuft sehr gut. Wir haben mit vielen neuen und jungen Spielern eine ordentliche Hinrunde gespielt. Mein Ziel ist es, noch unter die ersten Fünf zu kommen und den Spaß als unser Hauptaugenmerk weiter zu fördern“, ergänzt Wiegand.

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